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Strafrecht Allgemeiner Teil für Dummies


Strafrecht Allgemeiner Teil für Dummies


Für Dummies 1. Aufl.

von: Felix Herzog

17,99 €

Verlag: Wiley-VCH
Format: EPUB
Veröffentl.: 15.02.2017
ISBN/EAN: 9783527802456
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 309

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Beschreibungen

Haben Sie sich schon mal gefragt, wer schuldig ist, wenn Anton versucht, Bert zu erstechen, der Krankenwagen, in dem der verletzte Bert liegt, in einen Unfall gerät, und Bert bei diesem Unfall stirbt? Sie sehen, Strafrecht kann ganz schön spannend sein! Im Allgemeinen Teil des Strafrechts geht es um genau solche Fragen, wie die, wer Schuld an Berts Tod hat, das heißt darum, wie man die strafrechtliche Verantwortlichkeit einer Person prüft. Mit anschaulichen Beispielen bringt Felix Herzog Leben in juristische Begriffe wie Schuld, Vorsatz oder Anstiftung. Er erklärt gesetzliche Voraussetzungen für strafbares Verhalten, definiert strafrechtlich erfassbare Verhaltensweisen und widmet sich Fragen der Kausalität.
Über den Autor 7 Über dieses Buch 21 Begriffe, die in diesem Buch verwendet werden 23 Konventionen in diesem Buch 23 Was Sie nicht lesen müssen 23 Törichte Annahmen über den Leser 24 Wie dieses Buch aufgebaut ist 24 Teil I: Wichtige Grundlagen des Strafrechts 24 Teil II: Die Elemente des Tatbestandes – Handlung, Erfolg, Zurechnung, Vorsatz 25 Teil III: Strafbarkeit bei Verletzung von Sorgfaltspflichten – Fahrlässigkeit 25 Teil IV: Rechtfertigung/Keine Strafe ohne Schuld 26 Teil V – Täterschaft und Teilnahme 26 Teil VI: Versuch und Rücktritt vom Versuch 26 Teil VII: Der Top-Ten-Teil26 Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 27 Wie es weitergeht27 TEIL I WICHTIGE GRUNDLAGEN DES STRAFRECHTS 29 Kapitel 1 Die Begründung und Wirkungsweise von Strafrecht und Strafe 31 Das Verhältnis von Zivilrecht, Öffentlichem Recht und Strafrecht 31 Zivilrecht 31 Öffentliches Recht 32 Strafrecht 33 Der Kern des Strafrechts 33 Die Begründung und Wirkungsweise der Strafe 35 Strafrecht als Vergeltung von Unrecht (absolute Theorien) 35 Strafrecht als Abschreckung (negative Generalprävention) 37 Strafrecht als Stärkung der Rechtstreue (positive Generalprävention) 38 Die Resozialisierungdes Straftäters (positive Spezialprävention) 39 Strafrecht als Mittel des Schutzes vor unverbesserlichen Straftätern (negative Spezialprävention) 41 Kapitel 2 Begrenzungen des Strafrechts 43 Das Gesetzlichkeitsprinzip (nullum crimen, nulla poena sine lege) 43 Das Bestimmtheitsgebot (lex certa) 44 Analogieverbot (lex stricta) 45 Rückwirkungsverbot (lex praevia) 46 Besondere Konstellation: Die Verfolgung von Staatsunrecht 48 Verfassungsrechtliche Grenzen des Strafrechts 48 Prinzipien eines fairen Strafverfahrens 50 Legalitätsprinzip 51 Das Prinzip der materiellen Wahrheit 51 Recht auf Verteidigung/Schweigerecht 51 Grundsätze der Unmittelbarkeit und Mündlichkeit des Verfahrens 52 Grundsatz der Öffentlichkeit 52 Unschuldsvermutung und »Im Zweifel für den Angeklagten« 53 »Gesetzlicher Richter«53 Kapitel 3 Das Straftatsystem – die Vorgehensweise bei der Prüfung von Strafrechtsfällen 55 Die Struktur des Straftatsystems 55 Die Tatbestandsmäßigkeit 58 Die Rechtswidrigkeit 60 Die Schuld 61 Exkurs: Die Strafe bei mehreren Straftaten – Konkurrenzen 63 Handlungseinheit 64 Gesetzeskonkurrenz 65 TEIL II DIE ELEMENTE DES TATBESTANDES: HANDLUNG, ERFOLG, ZURECHNUNG, VORSATZ 67 Kapitel 4 Der objektive Tatbestand – Einstiegsvoraussetzung: Handlung 69 Der wissenschaftliche Streit um den Handlungsbegriff 69 Gesicherte Fallgruppen des Nicht-Handelns 70 Grenzfall: Automatisierte Handlungsweisen 71 Kapitel 5 Die Feststellung des tatbestandsmäßigen Erfolgs 73 Die Beweismittel vor Gericht, Beweiswürdigung und Urteilsfindung 74 Zeugen 74 Sachverständige 75 Augenschein 75 Urkunden 75 Beweiswürdigung bei Aussage gegen Aussage 76 Die Auslegung des Strafgesetzes und seine Grenzen 77 Auslegung unter Beachtung der Wortlautgrenze77 Auslegung unter Beachtung anderer gesetzlicher Regelungen 78 Kapitel 6 Ursache und Wirkung – Handlung und Erfolg (Kausalität) 81 Prüfung der Kausalität 81 Erfolgsdelikte 82 Konkrete Gefährdungsdelikte 82 Die Bedingungs- oder Äquivalenztheorie 84 Die Conditio-sine-qua-non-Formel 84 Einwände gegen die Bedingungstheorie 85 Die Adäquanztheorie als Alternative zur Bedingungstheorie 86 Die Relevanztheorie 88 »Kranke Fälle« der Kausalität 88 Besondere Konstellationen des realen Verlaufs 88 Abweichungen des wirklichen vom vorgestellten Kausalverlauf 91 Die Lehre von der objektiven Zurechnung 95 Kapitel 7 Die Lehre von der objektiven Zurechnung 97 Der Kerngedanke der objektiven Zurechnung – Überschreitung des erlaubten Risikos 97 Risikozusammenhang: Riskante Handlung und Erfolg 98 Fallgruppen des Ausschlusses der objektiven Zurechnung 99 Risiko außerhalb des menschlichen Beherrschungsvermögens 100 Risikoverringerung 102 Berücksichtigung des nicht-risikosteigernden Alternativverhaltens 102 Dazwischentreten einer anderen Person/Verlauf der Gefahrrealisierung 103 Die eigenverantwortliche Selbstgefährdung des Opfers 104 Kapitel 8 »Nichts-Tun« als strafbares Verhalten – die Unterlassungsdelikte 107 Der Unterschied von echten und unechten Unterlassungsdelikten 108 Die Garantenstellung 109 Beschützergarantenstellungen 110 Überwachergaranten: Verantwortung für die Gefahrenquelle 112 Kapitel 9 Der objektive Tatbestand der Unterlassungsdelikte 115 Die Abgrenzung von Tun und Unterlassen 115 Die »Ursächlichkeit« des Unterlassens 118 Die physisch-reale Möglichkeit zu einer Rettungshandlung 119 Die Gleichwertigkeit von Tun und Unterlassen 120 Kapitel 10 Der subjektive Tatbestand strafbaren Verhaltens – Vorsatz 121 Die beiden Elemente des Vorsatzes: Wissen und Wollen 122 Das Verhältnis von Wissen und Wollen 122 Vorsatz bei der Tat 123 Die Grade des Vorsatzes 124 Der dolus directus 1Grades – Absicht 124 Der dolus directus 2Grades – sicheres Wissen 125 Bedingter Vorsatz (dolus eventualis) oder bewusste Fahrlässigkeit (luxuria) 125 Theorien zur Bestimmung des Eventualvorsatzes 127 Folgen des Theorienstreits für die Falllösung 129 Die Absicht als »überschießende Innentendenz« 130 TEIL III STRAFBARKEIT BEI VERLETZUNG VON SORGFALTSPFLICHTEN – FAHRLÄSSIGKEIT 133 Kapitel 11 Die Bestrafung von fahrlässigem Verhalten 135 Die Vorsatztat als Regelfall, die Fahrlässigkeitstat als Sonderfall strafbaren Verhaltens 135 Die Unterschiede von Vorsatzunrecht und Fahrlässigkeitsunrecht 137 Grade der Fahrlässigkeit 137 Bewusste und unbewusste Fahrlässigkeit 137 Einfache und grobe Fahrlässigkeit 138 Das Wesen des Fahrlässigkeitsunrechts 139 Kapitel 12 Felder fahrlässigen Verhaltens: Medizin und Straßenverkehr 143 Die strafrechtliche Verantwortlichkeit für Behandlungsfehler in der Medizin 144 Behandlungsfehler in OPs 145 Fehler von Ärzten in der Ausbildung 145 Mangelnde Organisation im Krankenhaus 146 Gefahrenzone Straßenverkehr 148 Strafbare Gefährdungen 148 Der Vertrauensgrundsatz 149 Der Schutzzweck der Norm 149 Strafrechtliche Zuordnung bei Massenkarambolagen 150 TEIL IV RECHTFERTIGUNG/KEINE STRAFE OHNE SCHULD 153 Kapitel 13 Grundgedanken und Konstellationen der Rechtfertigung 155 Grundgedanke der Rechtfertigung 155 Rechtfertigungsgründe im BGB 157 Notwehr (§ 227 BGB) 157 Defensiver Notstand (§ 228 BGB) 158 Aggressiver Notstand § (904 BGB) 158 Allgemeines Selbsthilferecht (§ 229 BGB) 159 Rechtfertigungsgründe in der Strafprozessordnung und im Polizeirecht 159 Schusswaffengebrauch 160 Festnahme/Verhaftung 161 Eindringen in die Wohnung/Durchsuchung 163 Das elterliche »Züchtigungsrecht als Rechtfertigungsgrund« 164 Kapitel 14 Voraussetzungen und Grenzen der Notwehr (§ 32 StGB) 167 Die Notwehrlage 167 Attacke: der rechtswidrige Angriff 168 Ab wann? Beginn der Notwehrlage 168 Bis wann? Ende der Notwehrlage 169 Wie lange? Dauerangriff 170 Rechtswidrigkeit des Angriffs 170 Zulässige Verteidigungshandlungen 171 Verteidigung: Schutz und Trutz 171 Erforderliche Verteidigung 172 (Sozialethische) Einschränkungen des Notwehrrechts 174 Verteidigung gegen Bagatellangriffe 175 Unter dem Deckmantel der Notwehr: Absichtsprovokation 175 Schuldhaftes Sich-hinein-Begeben in eine Notwehrlage 176 Angriffe schuldloser Personen 177 Notwehrsituationen in Garantieverhältnissen 178 Überschreitung der Notwehr – Notwehrexzess (§ 33 StGB) 179 Im Affekt: intensiver Notwehrexzess 180 Zu spät: extensiver Notwehrexzess 180 Irrtümlich: Putativnotwehrexzess 181 Kapitel 15 Rechtfertigung in Notstandslagen 183 Die Notstandslage in § 34 StGB 184 Rechtsgüter in gegenwärtiger Gefahr 184 Dauergefahr 185 Zulässige Notstandshandlungen 186 Geeignet oder nicht, das ist hier die Frage 186 Keine Handlungsalternativen 186 Das relativ mildeste Mittel 187 Abwägung/Angemessenheit 187 Abwägung nach dem Rang der Rechtsgüter 187 Angemessenheit als Korrektiv 188 Kapitel 16 Einwilligung in die Verletzung 191 Zulässigkeit der Einwilligung und ihre Grenzen 192 Kriterien der Einwilligungsfähigkeit 194 Einwilligung ohne Willensmängel 195 Mutmaßliche Einwilligung 196 Drei Beispielsfelder: Einwilligung in Medizin, Sport und Sex 197 Medizinstrafrecht 197 »Fouls« beim Sport 198 Grenzen beim Sex 199 Kapitel 17 Irrtümer über die Rechtfertigung 201 Der Erlaubnis(grenz)irrtum 201 Der Erlaubnistatbestandsirrtum 203 Die (modifizierte) Vorsatztheorie 204 Die Lehre von den negativen Tatbestandsmerkmalen 205 Die Schuldtheorie 206 Die rechtsfolgenverweisende eingeschränkte Schuldtheorie 206 Kapitel 18 Keine Strafe ohne Schuld 209 Schuld als Vorwerfbarkeit 209 Defizite der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit 210 Schuldunfähigkeit von Kindern 210 Körperlich-geistige Zustände, die die Schuld ausschließen 211 Im Rausch: Alkohol oder Drogen 212 Vorsätzliche Herbeiführung der Schuldunfähigkeit – actio libera in causa 214 Fehlende Verbotskenntnis (Verbotsirrtum) 216 Sogenannte Gewissenstäter 217 Handeln in Lagen außergewöhnlicher Bedrängnis 219 Bedrängnis durch einen rechtswidrigen Angriff 219 Rettung aus höchster Not – der entschuldigende Notstand (§ 35 StGB) 220 Schicksalhafte Rettungshandlungen – der übergesetzliche entschuldigende Notstand 221 Irrtum über Entschuldigungsgründe 222 TEIL V TÄTERSCHAFT UND TEILNAHME 225 Kapitel 19 Die Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme 227 Abgrenzung nach der Willensbeziehung zur Tat (subjektive Theorie) 227 Abgrenzung nach der Rolle im Geschehensablauf (Tatherrschaft) 229 Kapitel 20 Mittelbare Täterschaft undMittäterschaft 231 Der mittelbare Täter – ein Marionettenspieler 231 Objektiv tatbestandslos handelndes Werkzeug 232 Subjektiv tatbestandslos handelndes Werkzeug 235 Gerechtfertigt handelndes Werkzeug 236 Ein ohne Schuld handelndes Werkzeug 237 Der subjektive Tatbestand der mittelbaren Täterschaft 239 Der Mittäter – auf gute Zusammenarbeit 239 Die Abgrenzung von (Mit-)Täterschaft und Teilnahme 240 Gemeinsamer Tatentschluss und arbeitsteilige Vorgehensweise 241 Die sukzessive Mittäterschaft 242 Der subjektive Tatbestand der Mittäterschaft 243 Kapitel 21 Anstiftung 245 Das Bestimmen einer anderen Person zur Tat 246 Aufstiftung, Abstiftung und Umstiftung 246 Die Aufstiftung: Anstiftung zum »Mehr« 246 Abstiftung: Anstiftung zum »Weniger« 247 Umstiftung: Anstiftung zu etwas anderem 248 Der Doppelvorsatz des Anstifters 248 Anstiftung zu einer nicht konkretisierten Tat 249 Anstiftung durch einen Lockspitzel 250 Kapitel 22 Beihilfe 251 Keine Beihilfe ohne vorsätzliche rechtswidrige Haupttat 252 Die Haupttat muss vorsätzlich sein 252 Die Haupttat muss rechtswidrig sein 253 Die Hilfeleistung 253 »Dabei sein ist nicht alles« 253 Strafbarkeit »berufstypischen« Verhaltens 254 Psychische Beihilfe 255 Der doppelte Gehilfenvorsatz 255 Kapitel 23 Irrtümer im Rahmen der Tatbeteiligung 257 Der »error in persona« des angestifteten Täters 257 Irrtümer des mittelbaren Täters 259 TEIL VI VERSUCH UNDRÜCKTRITT VOMVERSUCH 261 Kapitel 24 Stadien einer Straftat und Voraussetzungen eines strafbaren Versuchs 263 Die Strafbarkeit des versuchten Verbrechens 264 Idee – Entschluss – Vorbereitung – Versuch 265 Die Voraussetzungen des strafbaren Versuchs 268 Die Vorstellung von der Tat 268 Das unmittelbare Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung 272 Besondere Konstellationen des Versuchs 274 Versuch des Unterlassens 276 Versuchte Anstiftung zu einem Verbrechen 277 Kapitel 25 Der Rücktritt vom Versuch 279 Der fehlgeschlagene Versuch 279 Der Rücktritt vom unbeendeten Versuch 280 Der Rücktritt vom beendeten Versuch 283 Rücktritt bei fehlender Verhinderungskausalität 284 Besonderer Fall: Rücktritt bei mehraktigem Geschehen 285 Rücktritt vom Versuch bei mehreren Tatbeteiligten 286 TEIL VII DER TOP-TEN-TEIL 287 Kapitel 26 Zehn Tipps, wie Sie eine Strafrechtsklausur bewältigen 289 Schummeln Sie nicht 289 Lesen Sie den Sachverhalt sehr sorgfältig 289 Verwenden Sie einen Schmierzettel 290 Erstellen Sie eine Lösungsskizze 290 Haben Sie die Zeit im Blick 290 Lassen Sie sich nach der Klausur nicht von Panik-Panthern irritieren 291 Einsen und Zweien sind die Seltenheit im Jurastudium 291 Schreiben Sie im Gutachtenstil 292 Schauen Sie sich das nun folgende kurze Fallbeispiel an 292 Üben Sie die Lösung von Fällen mit »Strafrecht AT Fälle und Schemata für Dummies« 293 Kapitel 27 Zehn wichtige Probleme aus demStrafrecht Allgemeiner Teil 295 Wenn es auf die Auslegung des Gesetzes ankommt – die Wortlautgrenze 295 Wenn es auf den Ursachen-Wirkungszusammenhang ankommt – Kausalität und objektive Zurechnung 296 Wann ein Täter die Tat mit Eventualvorsatz begeht 296 Wann Unachtsamkeit zur Bestrafung wegen Fahrlässigkeit führt 297 Wann man berechtigt ist, sich gegen einen Angriff zu wehren 297 Wann der Versuch einer Straftat beginnt 297 Wann und wie man von dem Versuch einer Straftat zurücktreten kann 298 Wann man Täter und wann man Teilnehmer einer Straftat ist 298 Wann und wie man als mittelbarer Täter einen anderen Menschen zu seinem Werkzeug machen kann 299 Wann man keine Schuld an einer Straftat hat 299 Stichwortverzeichnis 301

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