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Manisch-depressiv für Dummies

Inhaltsverzeichnis

Manisch-depressiv für Dummies – Schummelseite
Titel
Impressum
Über die Autoren
Einführung
Über dieses Buch
Konventionen in diesem Buch
Was Sie nicht lesen müssen
Törichte Annahmen über den Leser
Wie dieses Buch aufgebaut ist
Teil I: Die bipolare Störung entwirren
Teil II: Das bipolare Ungeheuer zähmen
Teil III: Die Werkzeugkiste öffnen: Ein umfassender, ganzheitlicher Ansatz
Teil IV: Hilfe zur Selbsthilfe
Teil V: Hilfestellung für Freunde oder Angehörige mit bipolarer Störung
Teil VI: Der Top-Ten-Teil
Symbole, die in diesem Buch verwendet werden
Wie es weitergeht
Teil I - Die bipolare Störung entwirren
1 - Mit bipolaren Störungen leben
Auf den manisch-depressiven Wellen reiten
Den eigenen Wohlfühlbereich finden
Auf die Felsen herabstürzen
Ihr bipolares Abzeichen erwerben
Das Problem in Angriff nehmen
Eine genaue Diagnose einholen
Einen Cocktail gegen bipolare Störungen mischen
Die richtige Medizin für Ihren Zustand bekommen
Sich an den Behandlungsplan halten – selbst wenn Sie es nicht möchten
Ihre Gedanken und Beziehungen ordnen
Ihre Stimmungen überwachen und bewältigen
Ihr Leben zurückfordern – wenn Sie dazu bereit sind
Suizid oder andere selbstzerstörerische Handlungen verhindern
Für einen möglichen Rückfall vorausplanen
Einen manisch-depressiven Freund oder Angehörigen unterstützen
Die richtige Einstellung finden
In Aktion treten
Diagnose und Behandlung eines manisch-depressiven Kindes oder Jugendlichen
2 - Entmystifizierung der bipolaren Störung
Die vielen Gesichter der bipolaren Störung
Bipolar I
Bipolar II
Zyklothymia
Bipolar Nicht Näher Bezeichnet
Rapid Cycling
Nicht einfach eine Laune: Merkmale der bipolaren Störung
Schwere depressive Episode
Manische Episode
Hypomanische Episode
Gemischte manische Episode
Psychose … manchmal
Nach den genetischen Ursachen graben
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit?
Den Familienstammbaum schütteln
Prädisponiert, aber nicht vorherbestimmt
Die Biochemie der bipolaren Störung
Lässt sich die bipolare Störung im Gehirn lokalisieren?
Was sind überhaupt Neurotransmitter?
Können Chemikalien ein besseres Leben ermöglichen?
Stressfaktoren, Auslöser und anderes unangenehmes Zeug
Was geht Ihnen wirklich auf die Nerven?
Kann etwas zu aufregend sein?
Wirklich schwierige Zeiten
Sich wie die Jahreszeiten verändern
Unharmonische Hormone
Die Kraft des negativen Denkens überwinden
Hochwichtige soziale Faktoren erkennen
3 - Vorausdenken und Vorsorge verbessern die Prognose
Also, Herr Doktor, wie sieht die Prognose aus?
Bipolare Störungen: Vorausschauend agieren und reagieren
Reagieren: Die Flammen löschen
Vorausschauend agieren: Ein Aufflackern verhindern
Ein Quäntchen Vorbeugung
Ihr manisch-depressives Abzeichen akzeptieren
Ihre vorbeugenden Medikamente nutzen
Stimmungsschwankungen mitverfolgen und beeinflussen
Stressfaktoren bestimmen und beseitigen
Ein Sicherheitsnetz spannen
Ein wenig Kur ertragen: Der Krankhausaufenthalt
Ausschau nach Warnzeichen halten
Teil II - Das bipolare Ungeheuer zähmen
4 - Andere gesundheitliche Probleme ausschließen
Kann es etwas anderes sein?
Körperliche Erkrankungen unter der Lupe
Ein prüfender Blick in den Medizinschrank
Den Arzt um Rat fragen
Welche Symptome haben Sie?
Wann ist Ihr Problem zum ersten Mal aufgetreten?
Was verbessert oder verschlimmert Ihre Symptome?
Was können Sie dem Arzt sonst noch sagen?
Endlich: Ihre ärztliche Untersuchung
Tiefer graben mit zusätzlichen Tests und Verfahren
Standardlabortests
Schilddrüsentests
Andere Hormontests
Körperlich kerngesund – und was jetzt?
5 - Psychiatrische Einschätzung und Behandlungsplan
Professionelle Hilfe finden
Den Hausarzt fragen
Die Krankenkasse fragen
Im Gehirn Ihres Therapeuten nachbohren
Im Internet suchen
Eine Unterstützungsgruppe besuchen
Was ein Psychiater mitbringen sollte
Was man zum ersten Gespräch mitbringen sollte
Warum Sie (oder andere) denken, dass Sie Hilfe brauchen
Mehr Informationen, bitte!
Krankengeschichte
Familiengeschichte
Eine Liste der legalen und … ja … illegalen Mittel
Schlaftagebuch (oder Schlaflosigkeitstagebuch)
Die Diagnose rückt näher
Die Symptome auswerten
Auf den Stammbaum steigen
Andere Ursachen berücksichtigen
Endlich: Die Diagnose
Den Grad der Erkrankung messen
An den Grenzen psychiatrischer Bezeichnungen rütteln
Sich an den Behandlungsplan halten
6 - Ein unschlagbares Stimmungs-managementteam aufbauen
Der leitende Arzt: Die Position des Psychiaters im Team
Diagnostiker
Medizinmann (oder Medizin frau)
Regisseur Ihrer Lebensführung: Die Rolle des Therapeuten
Leiter, Trainer und Sachverständiger
Stimmungswächter
Inneres Sprachrohr
Gesundheitsberater
Kontaktstelle
Versammeln der restlichen Hilfstruppe: Familie und Freunde
Ein Netzwerk auf Vertrauen aufbauen
Die Ängste, Sorgen, Wut und andere Gefühle dieser Menschen verstehen
Ihre Helfer unterrichten
Den Grad der Mitwirkung Ihres Teams festlegen
Zum offenen Austausch ermuntern
Als Team arbeiten
Ihre Familie auf örtliche Selbsthilfegruppen ausdehnen
Durch Zusammenarbeit Krisen vorbeugen und bewältigen
Ihr Team mit Kontaktdaten und Notfallnummern versorgen
Die Nachrichtenwege Ihrer Gruppe freischalten
Ihre Wünsche bezüglich stationärer und ambulanter Behandlung formulieren
Ihr bevorzugtes Krankenhaus bestimmen
Teil III - Die Werkzeugkiste öffnen: Ein umfassender, ganzheitlicher Ansatz
7 - Rundgang durch die bipolare Apotheke
Die Grundlagen der bipolaren Psychopharmakologie
Die beste Medizin auswählen
Mit den Nebenwirkungen zurechtkommen
Überprüfung des Medikamentenspiegels und des Allgemeinzustands
Ihr Arzneimittel-Cocktail
Medikamente für gleichzeitig auftretende Zustände unter einen Hut bringen
Medikamente während und nach der Schwangerschaft
Ein Blick in den Medizinschrank
Lithium
Wirksame Medizin bei Anfallsleiden
Typische atypische Antipsychotika
Stimmungsfördernde Antidepressiva
Beruhigungs- und Schlafmittel
8 - Die Psyche runderneuern: Therapien
Ein gesundes Ich: Individualtherapie
Mit Psychoedukation Einsichten gewinnen
Gedanken und Verhalten mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie neu ordnen
Die innere Uhr neu stellen: Interpersonelle und soziale Rhythmustherapie
Ein gesundes Wir: Beziehungs- und Familientherapie
Wackelige Beziehungen festigen
Bipolare Störungen zur Familienangelegenheit machen
Problemlösungskompetenzen erwerben
9 - Weitere Behandlungsmöglichkeiten
Alternative Behandlungsmethoden: Risiken und Nutzen
Stimmungen mit natürlichen Inhaltsstoffen füttern
Sicherheitscheck für natürliche Inhaltsstoffe
Das Heil in Omega-3-Fettsäuren suchen
Das Gehirn mit Vitaminen und Mineralien verwöhnen
Alles rein pflanzlich: Johanniskraut und andere Nahrungsergänzungsmittel
Das Gehirn in Strom, magnetischen Reizen und Licht baden
Die Stimmung wechseln mit der EKT (Elektrokrampftherapie)
Stimmungen mit TMS (Transkranielle Magnetstimulation) zügeln
Licht auf die Depression werfen
Teil IV - Hilfe zur Selbsthilfe
10 - Die aktuelle Krise überleben
Den Puls Ihrer Stimmung fühlen
Ihre Depression bewerten
Ihre Manie messen
Beistand fordern
Wen soll ich anrufen?
Warum hört mir keiner zu?
Sofortiges Handeln
Akute Attacken bekämpfen
Nach einer manischen Episode sanft landen
Das Dunkel der Depression lüften
Auf die »kleinen« Details achten
11 - Im eigenen Tempo genesen
Der Genesung höchste Priorität einräumen
Akzeptieren, was gerade geschehen ist
Wissen, was Sie erwartet
Die Kunst der Selbstsucht lernen
Sich an einem sicheren, ruhigen Ort erholen
Den Anweisungen des Arztes folgen
Zur richtigen Zeit Ihr Leben zurückfordern
Wissen, wann Sie so weit sind (eine Checkliste für den Abflug)
Rückkehr zu Freunden und Familie
Den Staub von der Aktentasche wischen und wieder arbeiten gehen
Sich den finanziellen Angelegenheiten zuwenden
Die rechtlichen Angelegenheiten klären
Mit Rückschlägen fertig werden
12 - Auslöser erkennen und Stimmungen aufzeichnen
Stressfaktoren und -auslöser erkennen und bewältigen
Ihr Arbeitsplatz
Beziehungsstreitigkeiten
Familiendramen
Schöne (?) Ferien
Mitmenschen, die die Stimmung beeinflussen
Gegensätzliche Temperamente
Unangenehme Situationen
Stillstand
Stimmungen beobachten
Aufzeichnung des Schlafverhaltens und Energieniveaus
Auseinandersetzungen protokollieren
Tagebuch führen
13 - Das Leben neu gestalten
Zeit und Kräfte einteilen
Ihre Zeit neu einteilen
Energien und Kräfte schonen
Gesunde Routinen einführen
Regeln für den Schlaf
Gesellschaftliche Aktivitäten planen
Raum für Spontaneität lassen
Gesunde Beziehungen aufbauen
Die Arbeit angenehmer machen
Auf der Suche nach einer einträglichen Arbeit
Einen gesunden Zeitplan aushandeln
Ihre Rechte kennenlernen
Die Behinderung geltend machen
14 - Sport treiben und richtig essen
Die bipolare Störung ausschwitzen
Sich mit Yoga, Tai-Chi und Meditation sammeln
Yoga
Tai-Chi
Meditation
Gesundes Essen in den richtigen Portionen servieren
Wie fühlen Sie sich nach dem Essen?
Zucker und andere einfache Kohlenhydrate
Proteine
Früchte und Gemüse
Nicht ganz so Gutes, Schlechtes und Schädliches meiden
Koffein, Nikotin und andere Stimmungsheber
Alkohol, Marihuana und andere Beruhigungsmittel
Gewichtsverlust und Energiezusatzstoffe
Frei erhältliche Medikamente über die Ladentheke
15 - Dem Drang nach einem Alleingang widerstehen
»Warum ich meine Medikamente nicht nehme«
Es wirkt nicht
Es wirkt super – jetzt geht’s mir wieder gut
Die Nebenwirkungen sind furchtbar
Ich vergesse die Einnahme
Normal ist langweilig
Ich möchte doch nur ich selbst bleiben
Ich kann meine Stimmungen ohne Medikamente kontrollieren
Andere brauchen sie mehr als ich
Fazit: Es ist eine Sache der Kontrolle
Die Risiken der Nichteinhaltung abwägen
Vorteile bei Absetzen der Medikamente
Nachteile bei Absetzen der Medikamente
Sich entscheiden
Selbstmedikation und Selbstregulierung vermeiden
Mit den Ärzten und Pflegepersonen zusammenarbeiten
Sich auf andere Menschen stützen
Teil V - Hilfestellung für Freunde oder Angehörige mit bipolarer Störung
16 - Einen nahestehenden Menschen unterstützen
Die richtige geistige Haltung aufbauen
Realistische Erwartungen herausarbeiten
Die Störung von dem Betroffenen trennen
Lernen, es nicht persönlich zu nehmen
Helfen: Was Sie tun können und was Sie nicht tun können
Was Sie tun können
Was Sie nicht tun können
Was Sie nicht tun (oder sagen) sollten
Ein gesundes häusliches Umfeld schaffen
Weiterbildung für alle Haushaltsmitglieder
Einen strukturierten Zeitplan entwickeln
Die Lautstärke drosseln
Gefühle maßvoll äußern
Grenzen setzen und Konflikte vermeiden
Spaß im Familienleben
Pause voneinander machen
Was ist mit den Kindern?
Immer nach Warnzeichen Ausschau halten
Wann man einschreiten muss
Wann man sich zurückhalten muss
Lass uns eine Abmachung treffen: Einen Vertrag aufsetzen
Sich um sich selbst kümmern
Hilfe für sich selbst finden
Am Leben teilnehmen!
17 - Für mögliche Krisenfälle vorsorgen
Sich Zeit nehmen, über den Plan zu sprechen
Wie weit soll meine Beteiligung gehen?
Wann sollte ich einschreiten?
Wen soll ich zu Hilfe rufen?
Riskantes Verhalten verhindern
Rücksichtsloser Fahrstil
Ungezügelter Konsum
Hypersexualität
Drogen- und Alkoholmissbrauch
Suizid
Den Plan schriftlich festhalten
Im Krisenfall reagieren
18 - Manisch-depressive Kinder unterstützen
Besondere Probleme bei der Diagnose
Das wütende Kind
Das hyperaktive Kind
Depressive Kinder und Jugendliche
Das oppositionelle Kind
Kinder, die gegen das Gesetz verstoßen
Eine professionelle Bewertung verlangen
Wie finde ich den richtigen Arzt?
Was kann ich in dieser Phase noch tun?
Ein Blick in die Behandlungswerkzeugkiste
Das sich entwickelnde Gehirn vorsichtig behandeln
Manisch-depressive Kinder erziehen
Wie steht es mit der Schule?
Die richtige Lebensweise finden
Durch Einweisung in die Klinik dem Suizid vorbeugen
Teil VI - Der Top-Ten-Teil
19 - Zehn Fragen an den Psychiater oder Therapeuten
Wie viel Erfahrung haben Sie in der Behandlung bipolarer Störungen?
Ist es schwierig, einen Termin zu bekommen?
Kann ich Sie im Krisenfall erreichen?
Welche Diagnose haben Sie gestellt und wie sind Sie dazu gekommen?
Wie sieht der Behandlungsplan aus?
Wann kann ich mit einer Besserung rechnen?
Wie spüre ich eine Besserung meines Zustands?
Was kann ich tun, wenn es mir schlecht geht?
Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?
Arbeiten Sie mit meinen anderen Ärzten/Therapeuten zusammen?
20 - Möglichkeiten, die Behandlungskosten in Grenzen zu halten
Was steht mir zu?
Universitätsprogramme nutzen
Die Unterstützung anderer Betroffener suchen
Mit religiösen Organisationen Kontakt aufnehmen
Rechte für Behinderte in Anspruch nehmen
Medikamente bezuschussen lassen
Sich selbst helfen
21 - Zehn Wege zur Unterstützung bipolarer Menschen
Ein Fürsprecher im eigenen Haus
Den Kampf mit der Krankenversicherung aufnehmen
Einer Interessengruppe beitreten
Sich in der örtlichen Unterstützungsgruppe einbringen
Kurse zu Fragen der psychischen Gesundheit geben
An Ihre Abgeordneten schreiben
Die Stigmatisierung am Arbeitsplatz bekämpfen
Die Stigmatisierung in den Medien bekämpfen
Sich in Ihrer Schule engagieren
Durch Ihre Glaubensgemeinschaft mitwirken
Stichwortverzeichnis

Über die Autoren

Candida Fink ist Fachärztin für Erwachsenen-, Kinder- und Jugendpsychiatrie und praktiziert privat in New York. Dr. Fink ist Absolventin der Boston University Medical School und schloss an der Harvard Medical School ein weiterführendes Studium ab. Zurzeit arbeitet sie als Privatdozentin am Westchester Medical College. Sie hat langjährige Erfahrungen in der Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit schwierigen psychischen Erkrankungen. Ein großer Teil ihrer Arbeit befasst sich mit affektiven Störungen, insbesondere Fragen zur Diagnose und Behandlung von bipolaren Störungen.

 

Darüber hinaus arbeitet Candida Fink in vielen Fällen mit Schulen und anderen Einrichtungen in Fragen von Entwicklungsstörungen und psychischen Erkrankungen zusammen. Sie kennt affektive Störungen aus ihrer eigenen Familie und konnte sie dort aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Candida Fink weiß, wie wichtig die Einbeziehung der Familie für den Erfolg einer Behandlung ist. Sie führt Beratungen durch und hält häufig Vorträge zu bipolaren Störungen bei Kindern.

 

 

Joe Kraynak ist freiberuflicher Autor und Koautor zahlreicher Bücher zu unterschiedlichen Themen, von Slam Poetry bis zu Computertechnik. Er hat seine Kenntnisse über bipolare Störungen in der harten Schule des Lebens erworben. Am 10. Dezember 1999 wurde bei seiner Frau Cecie, die damals als Spanischlehrerin arbeitete, eine bipolare Störung diagnostiziert. Seit jenem Tag haben die beiden ein halbes Dutzend Ärzte und noch mehr Therapeuten abgeklappert, arbeiteten einige junge Eheberater ein, überlebten etliche Änderungen in der Krankenversicherung, nahmen an vielen Treffen von Selbsthilfegruppen teil und ertrugen Berufswechsel und finanzielle Nöte, wie sie üblicherweise mit manisch-depressiven Störungen einhergehen. In diesem Buch bietet Joe Kraynak die Erfahrungen und Einsichten seines Lebens an vorderster Front an.