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Inhaltsverzeichis

Anbau und Nutzung von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen

Herausgegeben von

Tatjana Reeg, Albrecht Bemmann, Werner Konoid, Dieter Murach und Heinrich Spiecker

Beachten Sie bitte auch weitere
interessante Titel zu diesem Thema

Roloff, A.

Bäume
Lexikon der Baumbiologie

2009
ISBN: 978-3-527-32358-6

Böhlmann, D.

Hybriden
bei Bäumen und Sträuchern

2008
ISBN: 978-3-527-32383-8

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (Hrsg.)

Perspektiven der agrarwissenschaftlichen Forschung/Future Perspectives of Agricultural Science and Research
Denkschrift/Memorandum

2005
ISBN: 978-3-527-27225-9

Blume, H.-P., Felix-Henningsen, P., Fischer, W, Frede, H.-G., Horn, R., Stahr, K. (Hrsg.)

Handbuch der Bodenkunde
Aktuelles Grundwerk (Lieferung 1–29, Stand: Juni 2008)

1995
ISBN: 978-3-527-32129-2

Roloff, A., Weisgerber, H., Lang, J. U. M., Stimm, B., Schütt, P. (Hrsg.)

Enzyklopädie der Holzgewächse
Handbuch und Atlas der Dendrologie.
Aktuelles Grundwerk (Lieferung 1–49,
Stand: August 2008)

1994
ISBN: 978-3-527-32141-4

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Vorwort

Im Frühjahr 2005 wurden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderschwerpunktes „Nachhaltige Waldwirtschaft“ () drei Projekte ins Leben gerufen, die sich zwar mit Bäumen, jedoch weniger mit Wald beschäftigen: Dendrom, Agrowood und Agroforst. Die Gemeinsamkeit dieser drei Projekte liegt darin, dass der Anbau von Bäumen nicht im Wald, sondern auf landwirtschaftlichen Flächen thematisiert und untersucht wird.

Der Ausgangspunkt war dabei ähnlich: Der zunehmende Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen und die Notwendigkeit der Reduktion von CO2-Emissionen erfordern neue Wege der Landnutzung. Die Holzproduktion auf landwirtschaftlicher Fläche bietet hierfür interessante Optionen. Dabei sind die Ansätze der Projektverbünde verschieden: Während Agrowood und Dendrom sich mit der Pflanzung von schnellwachsenden Baumarten im Kurzumtrieb beschäftigen, sind der Untersuchungsgegenstand im Agroforst-Projekt Landnutzungssysteme, die eine landwirtschaftliche Nutzung mit der Produktion von Wertholz kombinieren. Es handelt sich also um Produktionssysteme, die sich sowohl in Bezug auf die erzeugten Produkte als auch in Bezug auf Anlage, Bewirtschaftung, Ernte sowie ihre Auswirkungen auf Natur und Landschaft stark unterscheiden. Gemeinsam ist die Tatsache, dass die übliche Trennung von Land- und Forstwirtschaft überwunden und damit in der modernen Landnutzung in Deutschland Neuland betreten wird.

Auch wenn die Preise von landwirtschaftlichen Produkten und Holzbiomasse in den letzten Jahren starken Schwankungen unterlagen, stoßen sowohl Kurzumtriebsplantagen also auch Agroforstsysteme in Politik und Praxis auf zunehmendes Interesse.

In diesem Buch sind Ergebnisse der drei genannten Projektverbünde dargestellt. Sie decken ein weites Themenspektrum ab und spiegeln damit sowohl die Arbeit der Projekte und der darin vertretenen Disziplinen als auch die breite Palette an Fragestellungen, die mit der Etablierung von neuen Landnutzungssystemen verbunden ist, wider. Aufgrund der regionalen Verankerung der Projekte sind deutliche räumliche Schwerpunkte erkennbar: Die Beiträge zu Kurzumtriebsplantagen beziehen sich zum Großteil auf Brandenburg und Sachsen, während die Ergebnisse zu Agroforstsystemen mehr in Baden-Württemberg verankert sind. Um über diese Schwerpunkte hinaus Informationen geben zu können, werden im Serviceteil des Buches Hinweise auf Arbeiten auch in anderen Bundesländern gegeben.

Die Herausgeber danken dem BMBF für die Finanzierung der Projekte und dieser gemeinsamen Abschlusspublikation. Ein herzliches Dankeschön gilt den Autoren, aber auch den zahlreichen Gutachtern, die mit ihren Verbesserungsvorschlägen einen wichtigen Beitrag zur Qualität des Buches geleistet haben.

Die Herausgeber

Die Herausgeber stellen fest, dass jeder Autor für die Inhalte seines Kapitels selbst verantwortlich zeichnet und sie für die Richtigkeit der einzelnen Kapitel keine Verantwortung übernehmen. Bei Fragen zu den einzelnen Themen wird der Leser gebeten, sich direkt an die Autoren zu wenden.

Adressen

Albrecht Bemmann

Technische Universität Dresden

Institut für Internationale

Forst- und Holzwirtschaft

Pienner Str. 19

01737 Tharandt

Bela Bender

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Institut für Waldwachstum

Tennenbacher Str. 4

79106 Freiburg

Lutz Böcker

Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. (FIB)

Brauhausweg 2

03238 Finsterwalde

Dieter Bräkow

Fördergesellschaft Erneuerbare

Energien e.V

Innovationspark Wuhlheide

Köpenicker Str. 325

12555 Berlin

Mathias Brix

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Institut für Waldwachstum

Tennenbacher Str. 4

79106 Freiburg

Anja Chalmin

Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ)

Außenstelle Forchheim

Kutschenweg 20

76287 Rheinstetten

Jörg Eberts

Leibniz-Institut für Agrartechnik

Potsdam-Bornim e.V

Abt. Technikbewertung und

Stoffkreisläufe

Max-Eyth-Allee 100

14469 Potsdam

Karl-Heinz Feger

Technische Universität Dresden

Institut für Bodenkunde und

Standortslehre

Pienner Str. 19

01737 Tharandt

Paul Fiedler

TFH Wildau

Forschungsgruppe Verkehrslogistik

Bahnhofstraße

15745 Wildau

Denie Gerold

Ostdeutsche Gesellschaft für

Forstplanung (OGF)

Niederlassung Sachsen

Zum Wiesengrund 8

01723 Kesselsdorf

Thomas Glaser

Technische Universität Dresden

Institut für Allgemeine Ökologie und

Umweltschutz

Pienner Str. 7

01737 Tharandt

Werner Große

Technische Universität Dresden

Institut für Internationale Forst- und

Holzwirtschaft

Pienner Str. 19

01737 Tharandt

Philipp Grundmann

Leibniz-Institut für Agrartechnik

Potsdam-Bornim e.V.

Abt. Technikbewertung und

Stoffkreisläufe

Max-Eyth-Allee 100

14469 Potsdam

Holger Grünewald

Johann Heinrich von Thünen-Institut

Bundesforschungsinstitut für

Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Institut für Forstgenetik

Sieker Landstraße 2

22927 Großhansdorf

Jurek Hampel

Ernst-Moritz-Arndt-Universität

Greifswald

Zoologisches Institut und Museum

Johann Sebastian Bachstr. 11/12

17489 Greifswald

Holger Hartmann

Fachhochschule Eberswalde

Fachbereich Wald und Umwelt

Alfred-Möller-Str. 1

16225 Eberswalde

Kai-Uwe Hartmann

Technische Universität Dresden

Institut für Waldwachstum

und Forstliche Informatik

Pienner Str. 8

01737 Tharandt

Jürgen Heinrich

Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg

Institut für Agrar -und Ernährungswissenschaften

Luisenstr. 12

06099 Halle (Saale)

Christiane Helbig

Technische Universität Dresden

Institut für Waldbau und Forstschutz

Pienner Str. 8

01737 Tharandt

Frank Hohlfeld

Charlottenburger Str. 5

79114 Freiburg

Reinhard F. Hüttl

Helmholtz-Zentrum Potsdam

Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

Telegrafenberg

14473 Potsdam

Hubert Jochheim

Institut für Landschaftssystemanalyse

Leibniz-Zentrum für

Agrarlandschaftsforschung e.V (ZALF)

Eberswalder Str. 84

15374 Müncheberg

Christine Knust

Technische Universität Dresden

Institut für Internationale

Forst- und Holzwirtschaft

Pienner Str. 19

01737 Tharandt

Chris Kollas

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Forschungsbereich II: Klimawirkung

und Vulnerabilität

Telegrafenberg A 62

14473 Potsdam

Werner Konold

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Institut für Landesflege

Tennenbacher Str. 4

79106 Freiburg

Mathias Kröber

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Institut für Agrar -und Ernährungswissenschaften

Luisenstr. 12

06099 Halle (Saale)

Dirk Landgraf

P&P Forstbaumschulen GmbH

Am Stundenstein

56337 Eitelborn

Petra Lasch

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Forschungsbereich II: Klimawirkung

und Vulnerabilität

Telegrafenberg A 62

14473 Potsdam

Peter Lohner

Bundesministerium für

Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz (BMELV)

Wilhelmstr. 54

10117 Berlin

Felipe Lorbacher

Leibniz-Institut für Agrartechnik

Potsdam-Bornim e.V. (ATB)

Abt. Technik der Aufbereitung,

Lagerung und Konservierung

Max-Eyth-Allee 100

14469 Potsdam

Martina Marx

Sächsisches Staatsministerium für

Umwelt und Landwirtschaft,

Referat Pflanzliche Erzeugnisse

Archivstraße 1

01097 Dresden

Gerd Mathiak

Ernst-Moritz-Arndt-Universität

Greifswald

Zoologisches Institut und Museum

Johann Sebastian Bachstr. 11/12

17489 Greifswald

Alexander Möndel

Landratsamt Konstanz

Amt für Landwirtschaft

Winterspürer Str. 25

78333 Stockach

Michael Müller

Technische Universität Dresden

Institut für Waldbau und Forstschutz

Pienner Str. 8

01737 Tharandt

Dieter Murach

Fachhochschule Eberswalde

Fachbereich Wald und Umwelt

Alfred-Möller-Str. 1

16225 Eberswalde

Yasmin Murn

Fachhochschule Eberswalde

Fachbereich Wald und Umwelt

Alfred-Möller-Str. 1

16225 Eberswalde

Rainer Petzold

Technische Universität Dresden

Institut für Bodenkunde und

Standortslehre

Pienner Str. 19

01737 Tharandt

Jürgen Pretzsch

Technische Universität Dresden

Institut für Internationale

Forst- und Holzwirtschaft

Pienner Str. 7

01737 Tharandt

Ansgar Quinkenstein

Universität Cottbus

Brandenburgische Technische

Lehrstuhl für Bodenschutz

und Rekultivierung

Konrad-Wachsmann-Allee 6

03046 Cottbus

Tatjana Reeg

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Institut für Landesflege

Tennenbacher Str. 4

79106 Freiburg

Joachim Rock

Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI)

Bundesforschungsinstitut für

Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Institut für Waldökologie und

Waldinventuren

A.-Möller-Str. 1

16225 Eberswalde

Heinz Röhle

Technische Universität Dresden

Institut für Waldwachstum

und Forstliche Informatik

Pienner Str. 8

01737 Tharandt

Evelyn Rusdea

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Institut für Landesflege

Tennenbacher Str. 4

79106 Freiburg

Jan Philip Schägner

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Bereich Umweltökonomie und Politik

Potsdamer Str. 105

10785 Berlin

Marek Schildbach

Staatsbetrieb Sachsenforst

Kompetenzzentrum

Wald und Forstwirtschaft

Bonnewitzer Str. 34

01796 Pirna

Peter A. Schmidt

Technische Universität Dresden

Institut für Allgemeine Ökologie

und Umweltschutz

Pienner Str. 7

01737 Tharandt

Bernd-Uwe Schneider

Helmholtz-Zentrum Potsdam

Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

Telegrafenberg

14473 Potsdam

Volkhard Scholz

Leibniz-Institut für Agrartechnik

Potsdam-Bornim e.V. (ATB)

Abt. Technik der Aufbereitung,

Lagerung und Konservierung

Max-Eyth-Allee 100

14469 Potsdam

Mareike Schultze

TFH Wildau

Forschungsgruppe Verkehrslogistik

Bahnhofstraße

15745 Wildau

Kai Schwärzel

Technische Universität Dresden

Institut für Bodenkunde und

Standortslehre

Pienner Str. 19

01737 Tharandt

Jörg Schweinle

Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI)

Bundesforschungsinstitut für

Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Leuschnerstr. 91

21031 Hamburg

Constance Skodawessely

Technische Universität Dresden

Institut für Internationale

Forst- und Holzwirtschaft

Pienner Str. 7

01737 Tharandt

Heinrich Spiecker

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Institut für Waldwachstum

Tennenbacher Str. 4

79106 Freiburg

Hendrik Spikermann

Leibniz-Institut für Agrartechnik

Potsdam-Bornim e.V. (ATB)

Abt. Technik der Aufbereitung,

Lagerung und Konservierung

Max-Eyth-Allee 100

14469 Potsdam

Michael Steinfeldt

Universität Bremen

FG Technikgestaltung und

Technologieentwicklung

FB Produktionstechnik

Badgasteiner Str. 1

28359 Bremen

Christian Steinke

Technische Universität Dresden

Institut für Waldwachstum

und Forstliche Informatik

Pienner Str. 8

01737 Tharandt

Rüdiger Unseld

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Waldbau-Institut

Tennenbacher Str. 4

79106 Freiburg

Armin Vetter

Thüringer Landesanstalt für

Landwirtschaft (TLL)

Naumburger Straße 98

07743 Jena

Ali Wael

Technische Universität Dresden

Institut für Waldwachstum

und Forstliche Informatik

Pienner Str. 8

01737 Tharandt

Peter Wagner

Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg

Professur für Landwirtschaftliche

Betriebslehre

Ludwig-Wucherer-Str. 2

06108 Halle

Heino Wolf

Staatsbetrieb Sachsenforst

Kompetenzzentrum

Wald und Forstwirtschaft

Bonnewitzer Str. 34

01796 Pirna

Teil 1:
Kurzumtriebsplantagen

1

Kurzumtriebsplantagen – Stand des Wissens

Christine Knust

1.1 Einleitung

Kurzumtriebsplantagen haben in Deutschland in den vergangenen Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erlangt. Einige land- und forstwirtschaftliche Landesanstalten haben Broschüren für Landwirte über den Anbau von Kurzumtriebsplantagen verfasst, z. B. Sachsen (Röhricht & Ruscher 2004), Mecklenburg-Vorpommern (Boelcke 2006), Baden-Württemberg (Unseld et al. 2008), Bayern (Burger et al. 2005) und Thüringen (Werner et al. 2006). Auch die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gab 2007 in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Hessen Rohstoffe (HeRo e.V.) eine Broschüre zur „Energieholzproduktion in der Landwirtschaft“ heraus (Hofmann 2007). Das große Interesse am Thema Kurzumtriebsplantagen zeigt sich auch daran, dass es auf verschiedenen Veranstaltungen intensiv diskutiert wurde (z. B. „Symposium Energiepflanzen“ des BMELV, 2007; „Energiepflanzen im Aufwind“ des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V., 2007; „Fachsymposium Umwelt und Raumnutzung – nachhaltige energetische Nutzung von Biomasse“ des LfUG (Landesamt für Umwelt und Geologie) Sachsen, 2007; „3. Fachtagung zu Anbau und Nutzung von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen“ des BMBF-Verbundvorhabens Dendrom, 2008). Mehrere Forschungsprojekte haben sich mit der Schaffung von praxisrelevantem Wissen über Anbau und Nutzung schnellwachsender Baumarten im Kurzumtrieb auseinandergesetzt und dadurch die wissenschaftliche Basis erheblich gefestigt. Im Rahmen der vom BMBF geförderten Forschungsprojekte Agrowood und Dendrom sowie des DBU-Projektes Novalis und des von der FNR geförderten Projektes ProLoc werden aktuelle Fragestellungen zum Thema Kurzumtriebsplantage behandelt und der Öffentlichkeit präsentiert.

Die rechtliche Einordnung dieser Landnutzungsform besitzt eine große Bedeutung und wird derzeit ebenfalls diskutiert. Es wird erwartet, dass im Rahmen der gegenwärtig stattfindenden Novellierung des Bundeswaldgesetzes eine Regelung zur Ausnahme von Kurzumtriebsplantagen vom Waldbegriff aufgenommen wird. Die Landeswaldgesetze der Bundesländer Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen (BayWaldG, Hessisches Forstgesetz, LWaldG Schleswig-Holstein, NWaldLG) enthalten bereits Regelungen, die Kurzumtriebsplantagen vom Waldbegriff ausnehmen.

Trotzdem haben sich Kurzumtriebsplantagen in Deutschland bislang aufgrund verschiedener Restriktionen nicht als landwirtschaftliche Kultur etablieren können (Hoffmann & Weih 2005). Zu den Zielen der beiden Forschungsvorhaben Agrowood und Dendrom gehört daher auch die Analyse der Gründe für die zögerliche Annahme dieses Landnutzungssystems und die Bearbeitung und Lösung der dabei identifizierten Probleme, um einen Beitrag zum Abbau der bestehenden Hemmnisse zu leisten.

1.2 Definition und Entwicklung von Kurzumtriebsplantagen

Wenn in diesem Buch von Kurzumtriebsplantagen die Rede ist, sind damit intensive Produktionssysteme zur Holzerzeugung in kurzen Zeiträumen gemeint. Die Kurzumtriebsplantage wie wir sie heute kennen – bestehend aus speziell zu diesem Zweck gezüchteten sehr produktiven Baumarten, einer hohen Pflanzdichte und vollmechanisierter Ernte in Abständen von wenigen Jahren – stellt dabei keine grundsätzliche Neuerung, sondern lediglich eine Weiterentwicklung Jahrhunderte alter Waldbewirtschaftungsstrategien dar (Dickmann 2006). So werden Kurzumtriebsplantagen gelegentlich mit historischen Niederwaldsystemen verglichen (Splechtna & Glatzel 2005, Dickmann 2006). Beide dienen der Maximierung des Holzertrages und beruhen auf der Regeneration des Bestandes durch Stockausschläge. Ansonsten weisen sie jedoch große Unterschiede in der Intensität der Bewirtschaftung auf, was eine Definition intensiver Kurzumtriebskulturen von Drew et al. (1987) verdeutlicht:

„Ein waldbauliches System basierend auf kurzen Kahlschlagszyklen von meist einem bis 15 Jahren, unter Verwendung intensiver Kulturtechniken wie etwa Düngung, Bewässerung und Unkrautbekämpfung sowie genetisch überlegenen Pflanzenmaterials. “

Ebenfalls häufig verwendet wird die Definition von Thomasius (1991):

„Baumplantagen sind der Produktion spezieller Forsterzeugnisse dienende, nach geometrischen Prinzipien geordnete Anpflanzungen besonders dafür geeigneter Baumarten, Rassen oder Sorten auf von Natur aus oder durch künstliche Zubereitung sehr produktiven Standorten, die bei hinreichendem Schutz und entsprechender Pflege in kurzen Produktionszeiträumen nach Quantität und/oder Qualität über dem natürlichen Niveau liegende Erträge liefern.“

Im Gegensatz dazu wurden historische Niederwälder in Abständen von 15–30 Jahren geerntet (Hofmann 1999) und bestanden aus einheimischen, züchterisch unveränderten Baumarten wie etwa Hasel, Hainbuche und Linde. In den lichten Phasen des Bestandeslebens in den Jahren nach der Ernte war zudem der Eintrieb von Vieh eine ökonomisch relevante Nebennutzung.

In gemäßigten Klimaregionen (Mitteleuropa, Nordamerika) werden den Anforderungen heutiger Kurzumtriebsplantagen besonders Pappeln und Weiden gerecht, die mit dem Ziel der Steigerung des Biomasseertrages und der Resistenz gegenüber bestimmten Schadfaktoren züchterisch bearbeitet wurden (Dickmann 2006, Schütte 1999). Die Intensität der Bewirtschaftung von Kurzumtriebsplantagen, die Anlage in geometrischen Pflanzverbänden, die Verwendung meist nur eines Klons je Teilfläche sowie gegebenenfalls die Verwendung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln macht zudem deutlich, dass die Kurzumtriebsplantagen eher ein landwirtschaftliches als ein forstwirtschaftliches System sind. Daher werden Kurzumtriebsplantagen in der Regel auf landwirtschaftlichen Flächen angelegt und von Landwirten bewirtschaftet.

Moderne Kurzumtriebsplantagen gibt es in Mitteleuropa seit etwa einhundert Jahren, als erstmals Hybride aus europäischen Schwarzpappeln (Populus nigra L.) und kanadischen Schwarzpappeln (Populus deltoides L.) aufgrund ihrer überlegenen Wuchseigenschaften angebaut wurden (Dickmann 2006). Seitdem werden weiterhin gezielte Hybridisierungen von Pappeln durchgeführt, deren Nachkommen im Hinblick auf Wuchsleistung und Resistenz gegenüber Schadfaktoren selektiert, vegetativ vermehrt und in Plantagen angebaut werden. Neben der Pappel wird auch die Weide, insbesondere Hybride der Korbweide (Salix viminalis L.), für den Anbau in Kurzumtriebsplantagen verwendet. In Skandinavien, Großbritannien und dem Nordwesten der USA ist die Weide die wichtigste Kurzumtriebsplantagenbaumart (Rowe et al. 2007, Hoffmann & Weih 2005, Volk et al. 2006).

Weidenplantagen eignen sich fast ausschließlich zur Gewinnung von Holzhackschnitzeln für die energetische Verwendung, während Pappelplantagen, je nach Design der Flächenanlage, sowohl für die Energieholz- als auch für die Industrieholzproduktion in Frage kommen. Insbesondere in Italien, Frankreich und dem mittleren Westen der USA werden Pappeln vorwiegend zur Erzeugung von Holzsortimenten für die stoffliche Verwertung genutzt. In Italien gibt es etwa 118 000 ha, in Frankreich 236 000 ha und im mittleren Westen der USA 35 000 ha Pappelplantagen (FAO 2004). Pappelholz wird dort zur Herstellung von Papier und Zellstoff sowie für andere stoffliche Nutzungsmöglichkeiten verwendet. Diese Plantagen werden mit geringeren Pflanzdichten als Energieholzplantagen und meist aus Kernwüchsen begründet und benötigen Umtriebszeiten von ca. 10–15 Jahren. Bei entsprechend hohen Pflanzdichten eignet sich die Pappel jedoch genauso für Energieholzplantagen wie die Weide.

In Deutschland kommen grundsätzlich beide Baumarten für den Anbau in Frage, wobei hauptsächlich die Zielstellung und die standörtlichen Bedingungen die Auswahl bestimmen. In der Regel ist von Pappeln eine größere Wuchsleistung zu erwarten als von Weiden. In den niederschlagsarmen Gebieten Ostdeutschlands sowie zur Rekultivierung von Sonderstandorten wie etwa Bergbaufolgelandschaften wird auch zunehmend die Robinie (Robinia pseudoacacia) verwendet (Grünewald et al. 2007, Landgraf & Böcker 2006). Sie ist anspruchsloser in Bezug auf die Wasser- und Nährstoffversorgung. Als Leguminose kann sie Luftstickstoff binden und somit ihre Stickstoffversorgung auch auf armen Standorten sicherstellen.

1.3 Kurzumtriebsplantagen in Deutschland

Trotz ihrer Vorzüge werden nach wie vor nur wenige Kurzumtriebsplantagen von den Landnutzern angelegt. Eine große Herausforderung für die Einführung dieser Landnutzungsform stellt die Überschneidung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Kompetenzen dar. Dies ist in Deutschland insbesondere deshalb relevant, weil die Land- und Forstwirtschaft durch eigene Gesetzgebung, eigene Verwaltungsstrukturen und eigene Berufsbilder der jeweiligen Bewirtschafter traditionell streng getrennt sind. Abhängig von den jeweils herrschenden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben Kurzumtriebsplantagen in der Vergangenheit jedoch zumindest als Forschungsobjekt in Versuchsanlagen in unterschiedlichem Maße Bedeutung und Aufmerksamkeit erlangt.

Die Ölkrisen 1973 und 1979/80 haben den Industriestaaten die Abhängigkeit ihrer Energieversorgung von Importen aus politisch instabilen Regionen verdeutlicht. Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, kam zunehmend die Energiebereitstellung aus heimisch produzierbaren Rohstoffen ins Gespräch. Der Anbau schnellwachsender Baumarten zur Biomasseproduktion für die energetische Verwendung hat in diesem Kontext erstmals eine nennenswerte Bedeutung erlangt. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die globale Erwärmung als Folge des anthropogenen Treibhauseffektes unübersehbar. Im Rahmen der Rio-Konferenz von 1992 wurde erstmals eine Klimarahmenkonvention mit verbindlichen Klimaschutzzielen formuliert und von den Vertragsstaaten ratifiziert. Bei den darauf folgenden Vertragsstaatenkonferenzen (COP 2 bis 13) wurden diese z.T. konkretisiert und fanden anschließend Eingang in die nationale Politik der Vertragsstaaten, so auch der Europäischen Union und Deutschlands (BMU 2005). Neben der Einsparung von Energie durch Effizienzsteigerung ist die Verwendung erneuerbarer Energiequellen ein wichtiger Bestandteil der Klimaschutzstrategien. Daher wird seitdem die Energieholzproduktion in Kurzumtriebsplantagen insbesondere als Möglichkeit der umweltschonenden Biomasseproduktion zur CO2-neutralen Energiegewinnung diskutiert (SRU 2007, WBA 2007).

Mitte der 1990er Jahre war zudem die sinnvolle Verwendung von nicht für die Nahrungsmittelproduktion benötigten landwirtschaftlichen Flächen ein wichtiges Thema. Ein groß angelegtes Modellvorhaben „Schnellwachsende Baumarten“ beleuchtete die Möglichkeiten, die der Pappelanbau auf landwirtschaftlichen Stilllegungsflächen insbesondere zur Erzeugung von Holzsortimenten für die Papierindustrie bot (Schütte 1999). Den Landwirten sollte eine neue Möglichkeit eröffnet werden, ihre nicht mehr für die Nahrungsmittelproduktion benötigten Flächen sinnvoll zu nutzen.

Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzen Jahren erneut geändert: Die weltweit steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln sowie eine Zunahme der energetischen Nutzung von Biomasse führten zu einer gegenläufigen Entwicklung. In Deutschland beträgt der Anteil der Bioenergie bereits 5,9 % des Endenergieverbrauchs (BMU 2008). Ein großer Teil der benötigten Biomasse wird durch den gezielten Anbau von Energiepflanzen bereitgestellt. So ist beispielsweise EUweit die Anbaufläche mit Energiepflanzenprämie von 0,31 Mio. ha im Jahr 2004 auf 2,84 Mio. ha im Jahr 2007 angestiegen, 650 000 ha davon in Deutschland. Kritiker sehen im Energiepflanzenanbau einen Mitverursacher der aktuellen Preissteigerungen von Nahrungsmitteln (Schmitz 2008).

Als Reaktion auf die angespannte Lage auf den Getreidemärkten hat die EU die obligatorische Stilllegung für die Aussaat im Herbst 2007 und Frühjahr 2008 ausgesetzt (VO 1107/2007 vom 26.9.2007). Parallel zu dieser Entwicklung haben jedoch auch die Anreizprogramme der Bundesregierung zur Etablierung von Biomasseheiz- und Heizkraftanlagen gegriffen. Im Zeitraum 2002–2006 wurde im Rahmen des Marktanreizprogrammes die Installation von Anlagen mit insgesamt 1100 MW elektrischer Leistung gefördert, in denen Holz zum Einsatz kommt (Böhnisch & Klem 2007). Dazu kommen noch zahlreiche Heizanlagen, vor allem im häuslichen Gebrauch, für die ebenfalls Holz benötigt wird. Daher besteht derzeit die paradoxe Situation einer geringen Akzeptanz und Bereitschaft, Kurzumtriebsplantagen anzulegen, obwohl es eine starke Holznachfrage gibt. Diese Nachfrage findet unter anderem in den Plänen einiger Energieversorgungsunternehmen Ausdruck, die sich zum Ziel gesetzt haben, durch die Anlage ausgedehnter Kurzumtriebsplantagenbestände einen Teil ihrer Holzversorgung sicherzustellen. So will RWE 10 000 ha, der Pellethersteller Schellinger langfristig 5000 ha und der Heiztechnikhersteller Viessmann 200 ha Kurzumtriebsplantagen anlegen (RWE 2008, Schellinger 2008, Viessmann 2007). Aufgrund der guten Marktperspektiven könnten auch Landwirte die Holzerzeugung in Kurzumtriebsplantagen als attraktive Kultur betrachten. Allerdings hat es in den letzten Jahren eine rasante Preissteigerung bei herkömmlichen landwirtschaftlichen Produkten gegeben, mit deren Anbauflächen Kurzumtriebsplantagen konkurrieren müssen. Trotz volkswirtschaftlicher Vorteile von Kurzumtriebsplantagen gegenüber anderen Energiepflanzen (WBA 2007) können sie derzeit aus betriebswirtschaftlicher Sicht kaum mit herkömmlichen landwirtschaftlichen Kulturen konkurrieren (Kröber et al. 2008).

Hinzu kommen viele offene Fragen zu Aspekten der Produktion, des Maschineneinsatzes, der Sortenwahl, der nötigen Standorteigenschaften, der Logistik, des Naturschutzes sowie des Risikopotenzials und -managements. Weiterhin führen fehlende praktische Erfahrungen und mangelndes Wissen zu Unsicherheiten und Misstrauen bei den Landnutzern und erschweren die Einführung dieser „neuen“ Landnutzungsform. Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über den Beitrag der beiden BMBF-Verbundprojekte Dendrom und Agrowood zum Schließen bestehender Wissenslücken, um den Weg für die Verbreitung des Anbausystems Kurzumtriebsplantage in die Praxis zu ebnen.

Literatur

BayWaldG (Waldgesetz für Bayern) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Juli 2005. Fundstelle: GVBl 2005: 313

BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) 2005: Nationales Klimaschutzprogramm 2005. Sechster Bericht der interministeriellen Arbeitsgruppe „CO2-Reduktion“.

BMU 2008: Daten des Bundesministeriums zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2007.

Boelcke, B. 2006: Schnellwachsende Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen – Leitfaden für die Energieholzerzeugung. Broschüre des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern, 36 S.

Böhnisch, H., Klem, T 2007: Evaluierung von Einzelmaßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (Marktanreizprogramm) im Zeitraum Januar bis Dezember 2006. Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Burger, F., Sommer, W, Ohmer, G. 2005: Anbau von Energiewäldern. LWF Merkblatt der Bayrischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft 19/ Juli 2005, 4 S.

Dickmann, D. 2006: Sylviculture and biology of short-rotation woody crops in temperate regions: Then and now. Biomass & Bioenergy 30: 696–705

Drew, A.P., Zsuffa, L., Mitchell, C.P. 1987: Terminology relating to woody plant biomass and its production. Letter to the Editor. Biomass 12: 79–82

FAO 2004: Synthesis of Country Progress Reports received prepared for the 22nd Session of the International Poplar Commission, Santiago, Chile, 2004. International Poplar Commission Working Paper IPC/3. Forest Resources Division, FAO, Rome

Grünewald, H., Brandt, B.K.V, Schneider K.U., Bens, O., Kendiza, G., Hüttl, R.F. 2007: Agroforestry systems for the production of woody biomass for energy transformation purposes. Ecological Engineering 29: 319–328

Hessisches Forstgesetz vom 10. November 1954 (GVBl. S. 211) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (GVBl. I S. 582); zuletzt geändert durch das Gesetz vom 17. Oktober 2005. Fundstelle: GVBl. I: 674

Hoffmann, D., Weih, M. 2005: Limitations and improvement of the potential utilisation of woody biomass for energy derived from short rotation woody crops in Sweden and Germany. Biomass & Bioenergy 28: 267–279

Hofmann, M. 1999: Einführung und Gesamtzielsetzung. In: Modellvorhaben schnellwachsende Baumarten. Zusammenfassender Abschlußbericht, FNR Schriftenreihe „Nachwachsende Rohstoffe“ Band 13: 15–18

Hofmann, M. 2007: Energieholzproduktion in der Landwirtschaft. Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., 42 S.

Kröber, M., Heinrich, J., Wagner, P. 2008: Energieholzanbau aus der Sicht des Landwirts – dafür oder dagegen? Einflüsse betrieblicher und regionaler Rahmenbedingungen auf die Entscheidung zur Anlage von Kurzumtriebsplantagen. Cottbuser Schriften zur Ökosystemgenese und Landschaftsentwicklung 6: 1–14

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Übersetzt durch die Autorin. Original: “Short-rotation-intensive-culture: a silvicultural system based upon short clear-felling cycles, generally between one and 15 years, employing intensive cultural techniques such as fertilization, irrigation and weed control, and utilizing genetically superior planting material“.