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GMAT für Dummies

Inhaltsverzeichnis











































































































































































































































































































Über die Autoren

Scott und Lisa Hatch bereiten seit über 25 Jahren Studenten auf den Eintritt ins College vor. Um seine eigene Ausbildung zu finanzieren, gab Scott Hatch bereits in den siebziger Jahren als Jurastudent LSAT-Vorbereitungskurse in Südkalifornien. Er schlug sich dabei so gut, dass er sich nach seinem Abschluss selbstständig machen konnte. Mit selbst entwickelten Lehrmaterialien machte er Tausende von nervösen potenziellen Probanden für Prüfungen wie SAT, ACT, PSAT, LSAT, GRE und den GMAT fit.

 

Vor einigen Jahren nahm Lisa an einem von Scotts Vorbereitungskursen an der University of Colorado teil und verbesserte damit ihr Liebesleben genauso wie ihr LSAT-Ergebnis. Da sie gerne unterrichtete und schrieb, ergänzten sie und Scott sich vortrefflich, gaben gemeinsam Kurse, erarbeiteten Lehrmaterialien und gingen kurz darauf den Bund der Ehe ein.

 

Seither haben sie Studenten in der ganzen Welt auf Prüfungen vorbereitet. Gegenwärtig bieten mehr als 300 Universitäten und Colleges ihre Kurse online und als Lehrveranstaltungen an und Scott und Lisa Hatch haben für beide Formate die Lehrpläne verfasst. Die von ihnen gegründete Firma Center for Legal Studies wartet nicht nur mit Vorbereitungskursen für standardisierte Tests auf, sondern gibt auch Kurse für Menschen, die den Wunsch haben, Karriere auf dem Gebiet der Rechtspflege zu machen, darunter Rechtsassistenten, Rechtsanwaltssekretäre, Opfervertreter und andere.

 

Scott Hatch hat seit 1979 Vorbereitungskurse für Standardtests im Programm und ist im Who’s Who in California und im Who’s Who Among Students in American Colleges and Universities aufgeführt. Darüber hinaus wurde er von den United States Jaycees in die Liste der Outstanding Young Men of America aufgenommen. Er hat seinen Studienabschluss an der University of Colorado gemacht und an der Southwestern University School of Law als Jurist promoviert.

 

Lisa Hatch gibt seit 1987 Vorbereitungskurse für Hochschulabschlüsse und standardisierte Tests. Sie hat ihr Englischstudium an der University of Puget Sound mit Auszeichnung beendet und an der California State University ihren Master gemacht. Sie und Scott haben gemeinsam eine große Anzahl von Texten über Jura und Standardtests geschrieben.

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Wie’s so läuft mit dem GMAT

In diesem Kapitel...

Herzlichen Glückwunsch zu einem wesentlichen Schritt auf dem Weg nach oben! Schon mehr als 100 Länder bieten den GMAT (Graduate Management Admission Test) an und über 1800 Studiengänge nutzen diesen Test als Bestandteil ihrer Zulassungsbedingungen. Vermutlich reißen Sie sich trotzdem nicht darum, sich mit dem GMAT herumschlagen zu müssen. Und wahrscheinlich ist die Aussicht auf diese Erfahrung alles andere als ein Grund zur Vorfreude.

 

Aber der GMAT muss nicht unbedingt ein Lauf über glühende Kohlen sein. Schon ein paar bescheidene Vorkenntnisse sorgen für Nervenschonung, daher erfahren Sie in diesem Kapitel, wie Ihre Punktzahl beim Zulassungsverfahren gewertet wird, und erhalten Antwort auf Ihre Fragen zum GMAT-Format sowie zum Prüfungsverfahren und zur Bewertung.

Warum der GMAT so wichtig ist

Wenn Sie sich unser Buch gekauft haben, denken Sie vermutlich daran, sich für einen MBA-Studiengang einzuschreiben. Und wenn Sie sich für einen MBA-Studiengang einschreiben wollen, müssen Sie zuvor den GMAT absolvieren. So einfach ist das! Denn fast alle MBA-Studiengänge verlangen, dass Sie vor der Zulassung Ihr GMAT-Ergebnis einreichen.

 

Ihr GMAT-Ergebnis liefert der Zulassungskommission ein zusätzliches Kriterium, anhand dessen sich Ihre Fähigkeiten einschätzen und mit denen anderer Bewerber vergleichen lassen. Allerdings fragt der GMAT nicht nach Ihren Kenntnissen auf einem bestimmten Wissensgebiet oder in einem bestimmten Studienfach, sondern gibt der Zulassungsstelle einen verlässlichen Eindruck von Ihrer Tauglichkeit für die Anforderungen einer Business School. Auch wenn der GMAT weder Ihre Erfahrung noch Ihre Motivation bewertet, liefert er doch einen Annäherungswert hinsichtlich Ihrer »Hochschulreife« für ein Studium an einer Business School.

i0006.jpgNicht alle Bewerber für einen MBA-Studiengang bringen die gleichen schulischen Voraussetzungen mit, trotzdem muss jeder Bewerber zunächst die gleiche standardisierte Zulassungsprüfung ablegen. Andere Zulassungskriterien wie Examina, Berufserfahrung, die Bewerbung oder das Vorstellungsgespräch mögen wichtig sein, aber nur der GMAT bietet der Zulassungskommission die Möglichkeit, Ihre Leistungen unmittelbar mit denen anderer Bewerber zu vergleichen.

Die anspruchsvollsten Business Schools entscheiden sich vor allem für Bewerber mit hohen GMAT-Punktzahlen. Eine hohe Punktzahl erleichtert Ihnen daher den Zugang zu jedem Studiengang, aber Sie sollten den Kopf nicht hängen lassen, wenn Sie bei den Übungstests weniger als 90 Prozent der Gesamtpunktzahl erreichen. Nur sehr wenige Probanden erzielen beim GMAT auf Anhieb die volle Punktzahl. Auch wenn Sie nicht so viele Punkte erzielen, wie Sie sich vorgenommen hatten, hat Ihr Zulassungsprofil bestimmt andere Stärken zu bieten, zum Beispiel Berufserfahrung, Führungsqualitäten, einen guten Schulabschluss, Motivation oder Menschenkenntnis. Vielleicht sollten Sie die Zulassungsstellen der Business Schools Ihrer engeren Wahl kontaktieren, um vorab herauszufinden, wie hoch das jeweilige Institut den Nutzen des GMAT veranschlagt. Aber der GMAT ist auf jeden Fall ein wesentlicher Bestandteil des Zulassungsverfahrens, und da Sie den Test ja sowieso ablegen müssen, sollten Sie alles dafür tun, ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen.

Perfektes Timing: Wann Sie den GMAT absolvieren sollten(und was Sie dafür brauchen)

Sie müssen sich nicht nur für den »richtigen« MBA-Studiengang entscheiden. Sobald Sie wissen, welche Business School Sie besuchen wollen, sollten Sie die Vorbereitungen für den GMAT in Angriff nehmen. Sie müssen sich entscheiden, wann der passende Zeitpunkt für den Test kommt und was Sie, wenn es so weit ist, alles dazu brauchen.

Wann Sie sich anmelden und den GMAT absolvieren sollten

Wann ist der beste Zeitpunkt für den GMAT? Da es um einen Computer-Test geht, ist diese Frage natürlich umso drängender. Als die Prüfung noch mit Papier und Bleistift abgelegt wurde und man es mit einem Fragebogen und einem Lösungsblatt mit kleinen Kreisen zu tun hatte, gab es, was den Testtermin anging, keine sonderlich große Auswahl – man konnte die Prüfung höchstens alle zwei Monate oder so ablegen. Heute kann man sich aussuchen, an welchem Tag man sich auf den Test einlassen will. Sie können sich beinah zu jedem beliebigen Zeitpunkt vor Ihren Computer setzen und mit der Maus die Lösungen Ihrer Wahl anklicken.

Melden Sie sich an, wenn Sie so weit sind

Der erste Schritt bei der Anmeldung zum GMAT ist die Terminvereinbarung, aber vereinbaren Sie diesen Termin nicht auf dieselbe Weise wie einen Zahnarztbesuch (auch wenn Sie sich beides womöglich lieber verkneifen würden!). Je nach Jahreszeit könnten Sie sehr schnell einen Termin bekommen, im Allgemeinen müssen Sie jedoch mindestens zwei Monate warten. Einen Überblick über freie Termine können Sie sich auf der offiziellen GMAT-Website unter und unter »Take the GMAT« verschaffen. Dort können Sie auswählen, wo sie den Test machen wollen, und sich informieren, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten Sie den Test dort absolvieren können. Wenn Sie einen passenden Termin gefunden haben, können Sie sich online, telefonisch oder per Post oder Fax anmelden.

 

Sie absolvieren den GMAT am besten dann, wenn Sie zuvor vier bis sechs Wochen Zeit hatten, sich intensiv darauf vorzubereiten, und in einem Zeitraum, in dem Sie von möglichst wenig anderen Dingen abgelenkt sind. Wenn Ihre Bewerbung für einen MBA-Studiengang in vier Wochen fällig ist, sollten Sie natürlich alles stehen und liegen lassen und schleunigst einen Termin für den GMAT vereinbaren! Aber auch wenn Sie noch Zeit haben, sollten Sie den GMAT so bald wie möglich angehen – sofern Sie sich gut genug vorbereitet fühlen. Unter den folgenden Umständen sollten Sie sich möglichst bald anmelden:

  • coche.jpg  Sie wollen Ihren MBA-Studiengang auf der Stelle antreten. Wenn Sie Ihr Studium in den nächsten Semestern beginnen wollen, sollten Sie den GMAT in allernächster Zeit absolvieren. Sobald Sie Ihre Punktzahl kennen, lässt sich die Zahl der infrage kommenden Business Schools besser einschränken. Sie können sich außerdem auf die übrigen Bestandteile Ihrer Bewerbung konzentrieren und müssen sich keine Sorgen wegen Ihrer in einem Monat fälligen Bewerbung machen, ohne Ihre GMAT-Punktzahl pünktlich vorweisen zu können.
  • coche.jpg  Sie denken daran, eine Business School zu besuchen. Vielleicht sind Sie sich noch nicht sicher, ob Sie einen MBA-Studiengang absolvieren wollen. Trotzdem kein schlechter Zeitpunkt für den GMAT. Womöglich verrät Ihnen Ihre Punktzahl, ob Sie grundsätzlich für ein Studium an einer Business School geeignet sind oder nicht. Vielleicht haben Sie sich gar nicht für qualifiziert genug gehalten und Ihr Abschneiden beim GMAT überrascht Sie selbst am meisten! Wenn Sie sich nun für einen MBA-Studiengang entscheiden, haben Sie ein Element Ihrer Bewerbung schon mal in trockenen Tüchern.
  • coche.jpg  Wenn Sie in Kürze Ihren Bachelor machen (oder schon gemacht haben). Wenn Sie kurz vor den Abschlussprüfungen oder schon ein Bachelorstudium hinter sich haben und einen MBA-Studiengang in Erwägung ziehen, sollten Sie nicht lange warten und den GMAT lieber gleich in Angriff nehmen. Sie sind jetzt noch ans Lernen und an Prüfungen gewöhnt. Und Mathematik und Grammatik sind Ihnen noch so geläufig wie später vermutlich lange nicht mehr.

Sie müssen ja nicht sofort mit einem MBA-Studiengang anfangen. Ihre GMAT-Punktzahl verfällt schließlich frühestens in fünf Jahren, sodass Sie den Test jetzt gleich ablegen, von ihrem frisch erworbenen Schulwissen profitieren und mit dem Studieneinstieg noch eine Weile warten können.

i0007.jpgVier bis sechs Wochen Vorbereitungszeit reichen aus, um den GMAT zu meistern, ohne dass allzu viel Zeit verstreicht und Sie alles wieder vergessen haben, wenn Sie über den Testaufgaben brüten.

Planen Sie den Erfolg

Bevor Sie sich anmelden, müssen Sie sich hinsichtlich des Prüfungstermins über ein paar Dinge klar werden. Machen Sie sich die Flexibilität des Computerformats zunutze. Der GMAT muss heute nicht mehr an einem Samstag um acht Uhr morgens absolviert werden, Sie können die Prüfung vielmehr an sämtlichen Wochentagen (außer am Sonntag) und zu einer fast beliebigen Uhrzeit zwischen etwa acht Uhr früh und ein Uhr mittags ablegen. So können Sie den Test Ihrem Leben anpassen und müssen nicht länger Ihr Leben dem Test unterordnen!

 

Verzichten Sie, wenn Sie ein Morgenmuffel sind, lieber auf einen frühen Termin! Wenn der Nachmittag die Zeit ist, zu der Sie besonders leistungsfähig sind und am besten mit einem zweieinhalb Stunden dauernden Hagel von Fragen klarkommen – ganz zu schweigen von den Essays –, dann legen Sie Ihre Prüfung am besten auf einen Nachmittag. Wenn Sie sich für eine Ihnen gemäße Zeit entscheiden, können Sie sicher sein, dass Sie den Test in Ruhe bewältigen und nicht so leicht in Panik geraten. Schließlich kann man wohl davon ausgehen, dass Sie sich über genug andere Dinge den Kopf zerbrechen müssen, auch ohne sich noch einen unpassenden Prüfungstermin aufzuhalsen.

i0008.jpgBereiten Sie sich zu unterschiedlichen Tageszeiten auf die Prüfung vor, um herauszufinden, wann Sie in Höchstform sind, und legen Sie den Prüfungstermin auf die entsprechende Tageszeit. Das lohnt sich auch dann, wenn Sie sich dafür frei nehmen oder ein paar Schulstunden oder Vorlesungen ausfallen lassen müssen, da es allemal ratsam ist, den Test zu der für Sie am besten geeigneten Tageszeit durchzuführen.

Sie sollten bei der Planung nicht nur die Tageszeit im Auge behalten, sondern auch den passenden Wochentag. Für manche ist der Samstag womöglich immer noch ein guter Prüfungstag – wenn auch nicht gerade um acht Uhr morgens! Für andere ist das Wochenende für diese Art konzentrierter intellektueller Anstrengungen denkbar ungeeignet. Wenn Sie daran gewöhnt sind, am Wochenende die Hände in den Schoß zu legen, sollten Sie sich vielleicht lieber für einen Prüfungstermin unter der Woche entscheiden.

i0009.jpgAber zu welcher Tageszeit und an welchem Wochentag Sie den GMAT machen wollen, liegt letztendlich bei Ihnen. Legen Sie sich Rechenschaft über Ihre Gewohnheiten, Ihre Vorlieben und Ihren Tagesablauf ab und suchen Sie sich einen Tag aus, an dem Sie sich am ehesten selbst übertreffen können.

Was Sie für den GMAT brauchen (und was Sie getrost vergessen können)

Was Sie vor allem mitbringen sollten, ist eine positive Einstellung und der Wille zum Erfolg. Wenn Sie jedoch Ihren Zulassungsbeleg oder Ihr Identifikationsfoto vergessen, kommen Sie gar nicht dazu, Ihre Leistungsbereitschaft unter Beweis zu stellen! Zusätzlich zu Beleg und Foto sollten Sie eine Liste mit fünf Business Schools zur Hand haben, denen Ihr GMAT-Ergebnis zugestellt werden soll. Sie können Ihr Ergebnis bis zu fünf Instituten kostenlos zukommen lassen, wenn Sie sich bereits im Rahmen der Vorabinformationen auf der GMAT-Website auf bestimmte Business Schools festlegen. Sie können natürlich auch weniger als fünf angeben, wenn Sie sich jedoch später dafür entscheiden, weitere Business Schools mit Ihrem Ergebnis zu beehren, kostet Sie das eine zusätzliche Gebühr. Wenn Sie sich indes bei fünf bewerben wollen, können Sie Ihr Ergebnis auch unentgeltlich selbst einschicken.

i0010.jpgDa Sie die Möglichkeit haben, zwei fünfminütige Pausen einzulegen, raten wir Ihnen dazu, an eine kleine Zwischenmahlzeit zu denken, zum Beispiel einen Müsliriegel und vielleicht eine Flasche Wasser. Sie dürfen zwar keine Verpflegung in den Prüfungsraum mitnehmen, doch Sie bekommen vor der Prüfung ein kleines Schließfach, das Sie während der Pause nutzen können.

Darüber hinaus benötigen Sie nichts. Einen Taschenrechner dürfen Sie nicht benutzen und ein Notepad, das anstelle von Papier und Bleistift vorgeschrieben ist, wird Ihnen zur Verfügung gestellt.

Der erste Eindruck: Das GMAT-Format

Der GMAT ist ein standardisierter Test und als Schüler oder Student wissen Sie vermutlich, worum es sich dabei handelt: jede Menge Fragen und nur wenig Zeit für ihre Beantwortung, keine Chance, vorgefertigte Lösungen zu büffeln oder auswendig zu lernen, und kaum eine Möglichkeit, die Maximalpunktzahl zu erreichen. Abgefragt werden Begabungen, über die angehende MBA-Studenten nach der Überzeugung führender Business Schools unbedingt verfügen sollten, nämlich sprachliche, mathematische und analytische Fähigkeiten.

Was Sie für den GMAT draufhaben sollten

Standardisierte Tests prüfen Ihre »Hochschulreife«, nicht aber, auf welchen Wissensgebieten Sie sich besonders gut auskennen. Der GMAT beschränkt sich dabei auf Bereiche, die Prüfungsausschüsse für MBA-Studiengänge als besonders relevant erachtet haben. Die folgenden Abschnitte sind eine Kurzeinführung in die drei GMAT-Bereiche, während der Rest unseres Buches Ihnen im Einzelnen erklärt, wie Sie sich dem jeweiligen Bereich nähern.

Zeigen Sie, dass Sie schreiben können

Im Zuge des GMAT müssen Sie zwei Essays abliefern. Sie haben jeweils 30 Minuten Zeit, sich Gedanken zu machen und das Ergebnis schriftlich niederzulegen. Bei einer Prüfung müssen Sie ein vorgegebenes Thema analysieren, bei der anderen geht es darum, eine Argumentation zu analysieren. Beide Essays müssen in Schriftenglisch abgefasst werden. Auch wenn Sie vorab weder das Thema noch die Argumentation am Prüfungstag kennen, können Sie sich anhand früherer Themen sehr gut auf die Fragestellungen vorbereiten, mit denen Sie es am Tag der Entscheidung zu tun bekommen.

i0011.jpgDie Gutachter bewerten Ihre Essays nach der Qualität Ihrer Grundidee und Ihrer Fähigkeit, diese zu strukturieren, zu entwickeln, auszudrücken und zu begründen.

Die Bewertung Ihrer sprachlichen Fähigkeiten

Der Sprachteil des GMAT besteht aus 41 Fragen und ist in drei Abschnitte unterteilt: Textaufgaben, Satzaufgaben und Logikaufgaben. Bei den Textaufgaben müssen Sie Fragen zu Texten beantworten, die sich mit unterschiedlichen Themengebieten befassen; bei den Satzaufgaben geht es darum, Fehler zu erkennen und zu korrigieren; die Logikaufgaben erfordern die Analyse logischer Beweisführungen und Verständnis für die Bekräftigung oder Entkräftung von Argumenten.

Die Abfrage Ihrer mathematischen Fähigkeiten

Der GMAT-Matheteil entspricht weitgehend den allermeisten standardisierten Matheprüfungen, bloß dass Sie es hier mit einen abweichenden Fragenformat zu tun haben und auf Ihre Kenntnisse hinsichtlich Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung geprüft werden. Der 37 Fragen umfassende Prüfungsteil testet anhand von Standardaufgaben Ihr Wissen auf den Gebieten Arithmetik, Algebra, Geometrie und Datenauswertung. Dabei müssen Sie Aufgaben lösen und die richtige Antwort aus je fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten auswählen.

 

Außerdem geben Ihnen die GMAT-typischen mathematischen Aufgabenstellungen jeweils zwei Aussagen vor und Sie müssen entscheiden, ob die Aufgabe anhand der in der ersten Aussage enthaltenen Informationen, der in der zweiten Aussage enthaltenen Informationen oder der in beiden Aussagen enthaltenen Informationen gelöst werden kann oder ob keine der in beiden Aussagen enthaltenen Informationen ausreicht, um das Rätsel zu knacken. Wie genau Sie diese ungewöhnlichen Matheaufgaben lösen könne, verraten wir Ihnen in Kapitel 15.

Wie das Computerformat funktioniert

Der GMAT kann nur als sogenannter computer-adaptive test (CAT) durchgeführt werden. Der CAT passt sich Ihrem Leistungsniveau an und stellt Ihnen auf der Grundlage Ihrer Antworten Fragen unterschiedlicher Schwierigkeitsgerade. Je mehr Fragen Sie richtig beantworten, desto schwierigere Fragen sucht der Computer für Sie aus und tastet sich auf diese Weise allmählich an die Grenzen Ihres beeindruckenden Intellekts heran. Wenn Sie jedoch einen schlechten Tag erwischt haben und Fragen falsch beantworten, stellt der Computer Ihnen entsprechend einfachere Fragen, um sich so dem Ihnen angemessenen Schwierigkeitsgrad anzupassen.

 

Das CAT-Format weist Ihnen Ihre Punktzahl also nicht nur nach der Menge der richtig oder falsch beantworteten Fragen zu, sondern auch nach dem Schwierigkeitsgrad der gestellten Fragen. So können Sie bei einigen Fragen durchaus danebenliegen und trotzdem noch ein sehr gutes Ergebnis erzielen, wenn die falsch beantworteten Fragen aus dem Vorrat der Aufgaben mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad stammten. Nach jedem Prüfungsabschnitt wertet der Computer Ihre Leistung auf der Grundlage ihres Leistungsniveaus.

Wie Sie die Fragen angemessen beantworten

Das CAT-Format sortiert die Fragen des Sprach- und Matheteils anders als gewöhnliche Tests mit einem Fragebogen und einem Lösungsblatt. Bei den ersten zehn Fragen trifft der CAT eine Vorauswahl für Sie, die Reihenfolge der folgenden Fragen hängt dann davon ab, ob Sie die ersten Fragen richtig oder falsch beantworten. Wenn Sie also die ersten zehn Aufgaben richtig lösen, reagiert Frage 11 mit einer größeren Herausforderung auf Ihren Erfolg. Wenn Sie die Eingangsfragen jedoch vermasseln, macht es Ihnen Frage 11 gleich weniger schwer. Auf diese Weise stellt das Programm alle Antworten in Rechnung und passt die weiteren Fragen Ihrer persönlichen Leistungsmarge an.

i0012.jpgDie größte Besonderheit des CAT besteht womöglich darin, dass Sie zu keiner früheren Frage zurückgehen können, weil ja jede neue Frage von Ihren Antworten auf die früher gestellten Fragen abhängt. Also müssen Sie die Aufgaben lösen, wie sie kommen. Jede einmal gegebene Antwort ist endgültig! Aber machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihnen auffällt, dass Sie drei Fragen früher einen Bock geschossen haben, denn schließlich basiert Ihre Wertung nicht allein auf der Anzahl der richtig oder falsch beantworteten Fragen, sondern auch auf dem Schwierigkeitsgrad der Aufgaben.

Behalten Sie das Zeitlimit im Auge

Sowohl für den Sprachteil als auch für den Matheteil gilt ein Zeitlimit von 75 Minuten. Da der Matheteil aus 37 Fragen besteht, bleiben Ihnen zur Lösung jeder Aufgabe etwa zwei Minuten, während Sie für die Beantwortung der 41 Fragen des Sprachteils pro Frage weniger, nämlich nur jeweils ungefähr eindreiviertel Minuten Zeit haben. Auch für die beiden Essays steht Ihnen nicht uneingeschränkt viel Zeit zur Verfügung: Bei einer Gesamtzeit von 60 Minuten entfallen auf jeden der beiden Aufsätze lediglich je 30 Minuten.

i0013.jpgDie zeitlichen Beschränkungen wirken sich maßgeblich auf Ihre Prüfungsstrategie aus. Wie wir weiter unten erläutern werden, hängt Ihre GMAT-Punktzahl (unter anderem) von der Anzahl der gelösten Aufgaben ab. Wenn Ihnen die Zeit unter den Händen zerrinnt und Sie am Ende eines Prüfungsabschnitts nicht alle Fragen beantwortet haben, beeinträchtigt die Anzahl der nicht gelösten Aufgaben natürlich Ihr Testergebnis. In Kapitel 2 machen wir Sie mit einer ebenso einfachen wie wirksamen Strategie bekannt, die Ihnen hilft, mit der zur Verfügung stehenden Zeit zu haushalten und Ihr Testergebnis zu verbessern.

So verbessern Sie Ihre Computerkenntnisse für den GMAT

Fassen Sie sich ein Herz und stellen Sie sich der technischen Herausforderung! Um das CAT-Format und damit den GMAT zu meistern, müssen Sie nicht allzu gut über Computer Bescheid wissen. Genau genommen müssen Sie viel weniger über Computer wissen als später während des MBA-Studiums! Für die Essays müssen Sie sich ein bisschen mit Textverarbeitung auskennen und für die Multiple-Choice-Abschnitte sollten Sie wissen, wie man mit der Maus oder der Computertastatur die richtigen Antworten auswählt. Mehr müssen Sie für den GMAT gar nicht auf der Pfanne haben.

Damit Sie wissen, wo Sie stehen: Über die Punktwertung

Schön, jetzt wissen Sie also, wie das GMAT-Format funktioniert und wie viele Fragen auf Sie zukommen. Aber wie steht’s mit dem, was Sie am meisten interessiert, der alles entscheidenden Punktwertung am Schluss? Da vermutlich die wenigsten Menschen standardisierte Prüfungen zum Vergnügen absolvieren, beschäftigen wir uns jetzt mit diesem heiklen Thema.

Wie die GMAT-Gutachter Ihr Ergebnis berechnen

i0014.jpgDa der GMAT ein Computer-Test ist, basieren Ihre Ergebnisse im Sprach- und Matheteil nicht bloß darauf, wie viele Aufgaben Sie richtig lösen, sondern hängen von insgesamt drei Faktoren ab:

  • coche.jpg  Vom Schwierigkeitsgrad der beantworteten Fragen: Je mehr Aufgaben Sie lösen, desto schwieriger werden die Fragen. Wenn Sie also echt harte Nüsse zu knacken bekommen, heißt das bloß, dass Sie auf einem guten Weg sind.
  • coche.jpg  Von der Anzahl der beantworteten Fragen: Wenn Sie die Fragen des Sprach- und Matheteils nicht vollständig beantworten, vermindert sich Ihre Punktzahl mit der Anzahl der ausgelassenen Fragen. Wenn Sie zum Beispiel fünf der insgesamt 37 Aufgaben des Matheteils nicht lösen, wird sich Ihr Ergebnis um 13 Prozent verschlechtern, sodass Sie statt 90 Prozent nur noch 75 Prozent der Gesamtpunktzahl erreichen.
  • coche.jpg  Von der Anzahl der richtig beantworteten Fragen: Abgesehen vom Schwierigkeitsgrad der gelösten Aufgaben wertet der GMAT auch, ob Sie diese Fragen richtig beantwortet haben.

Die GMAT-Gutachter stellen außerdem Ihre sogenannte AWA-Wertung (analytical writing assessment) fest, werten also Ihr mit den Essays erzieltes Ergebnis. Zu dem Zweck lesen Angehörige unterschiedlicher Hochschulfakultäten Ihre Lösungen der Aufgabestellungen und zwei Gutachter weisen Ihren beiden schriftlichen Arbeiten unabhängig voneinander »Schulnoten« auf einer Skala von eins bis sechs zu, wobei die Sechs die »Höchstnote« darstellt. Das Endergebnis bildet der Mittelwert aus den »Noten« beider Gutachter für beide Essays.

 

Wenn einer der Gutachter Ihnen eine Wertung zuweist, die um mehr als einen Punkt von der des anderen abweicht, wird ein dritter Gutachter hinzugezogen, der dann den Ausschlag gibt. Wenn Ihnen zum Beispiel ein Gutachter eine Sechs gibt, der andere sich aber für eine Vier entscheidet, wird der entsprechende Aufsatz auch noch einem dritten Gutachter zur Beurteilung vorgelegt.

Wie die GMAT-Richter ihr Urteil verkünden

Ihr Endergebnis setzt sich aus den Einzelwertungen Ihrer Leistungen im Sprach- und Matheteil sowie den »Noten« für Ihre Essays zusammen. Sobald Sie die Prüfung beendet haben – oder die Zeit abgelaufen ist –, berechnet der Computer auf der Stelle Ihre Punktzahl in den sprachlichen und mathematischen Prüfungsabschnitten auf einer Skala von null bis 60 sowohl im Sprach- als auch im Matheteil. Die beiden Einzelwertungen werden anschließend addiert und rechnerisch auf eine Gesamtskala von 200 bis 800 Punkten übertragen, wobei die durchschnittliche Gesamtpunktzahl gewöhnlich bei etwa 500 liegt.

 

Die »Benotung« Ihrer Aufsätze erhalten Sie, sobald Ihre Arbeiten gelesen und bewertet wurden. Diese Wertung fließt dann in den offiziellen Prüfungsbericht ein, der Ihnen entweder per Post zugeschickt wird oder etwa 20 Tage nach dem Prüfungstermin online abgerufen werden kann. Obwohl Sie die Ergebnisse des Sprach- und Matheteils sowie die daraus ermittelte Gesamtpunktzahl unmittelbar nach dem Test einsehen können, müssen Sie sich noch drei Wochen gedulden, ehe Sie erfahren, wie Sie bei der AWA-Wertung abgeschnitten haben.

 

Die AWA-Wertung erscheint im offiziellen Endergebnis als eine Zahl zwischen eins und sechs, die aus allen vier Urteilen über Ihre beiden Essays ermittelt wird (also aus den beiden »Noten« für Ihre Themenanalyse und den beiden »Noten« für Ihre Argumentationsanalyse). Das Endergebnis wird auf- oder abgerundet, sodass ein Mittelwert von 4,8 folgerichtig eine »Benotung« von 5 ergibt.

 

Das offizielle, aus den Einzelwertungen des Sprach- und Matheteils, deren Gesamtpunktzahl und der AWA-Wertung zusammengesetzte Endergebnis wird nicht nur Ihnen, sondern auch den von Ihnen zuvor ausgewählten Business Schools übermittelt. Dieser Prüfungsbericht enthält alle oben aufgeführten Einzelwertungen sowie eine Übersicht darüber, wie viele Prüfungsteilnehmer prozentual schlechter abgeschnitten haben als Sie. (Wenn Sie beispielsweise eine Gesamtpunktzahl von 670 erzielt haben, haben etwa 89 Prozent aller Testteilnehmer eine niedrigere Punktzahl als Sie.) Wenn Sie sich bis zum Prüfungstermin (höchstens) fünf Schulen ausgesucht haben, wird diesen Ihr Endergebnis unentgeltlich zugeschickt, für jede weitere Business School, der Sie Ihr Testergebnis in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren zukommen lassen wollen, müssen Sie eine Gebühr entrichten.

Warum Sie Ihre GMAT- Punktzahl unter (fast) keinen Umständen löschen lassen sollten

Unmittelbar nachdem Sie den GMAT beendet haben und bevor der Computer Ihre Punktzahl anzeigt, wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, Ihr Ergebnis zu löschen. Falls Sie einen miesen Tag erwischt haben, kommt Ihnen das womöglich wie ein Segen vor und Sie wollen die Gelegenheit, Ihr »Versagen« in sämtlichen Prüfungsteilen vergessen zu machen, am liebsten dankbar beim Schopf packen.

i0015.jpgAber Vorsicht! Aus mehreren guten Gründen ist es nicht ratsam, Ihre GMAT-Punktzahl zu löschen:

  • coche.jpg  Die meisten Menschen über- oder unterschätzen Ihre Leistungen bei standardisierten Tests. Da der GMAT nicht von Ihnen wissen will, ob Sie die Hauptstädte bestimmter Länder kennen oder chemische Verbindungen auswendig gelernt haben, ist es nicht ganz einfach, zu erraten, wie gut oder schlecht Sie abgeschnitten haben. Solange Sie die meisten Fragen beantwortet haben und sich während der Prüfung einigermaßen auf die Essays konzentrieren konnten, wird Ihr Endergebnis wahrscheinlich nicht allzu sehr von der Durchschnittspunktzahl abweichen, die Sie erzielen, wenn Sie den Test wiederholen. Wer auch immer den GMAT oder einen anderen Standardtest wiederholt, wird vermutlich kein wesentlich anderes Ergebnis erzielen, es sei denn, er war beim ersten Mal nicht gut genug vorbereitet und bereitet sich beim nächsten Mal deutlich gründlicher vor. Aber da Sie unser Buch lesen, gehören Sie sicher nicht zu dieser Sorte von Prüfungsteilnehmern.
  • coche.jpg  Sie haben keine Zeit für einen neuen Prüfungstermin. Es kann unter Umständen einige Zeit dauern, bis Sie sich neu anmelden können. Und wenn Ihre Bewerbung bereits fällig ist, kann es leicht passieren, dass Sie den Stichtag verpassen, weil Sie Ihr GMAT-Ergebnis nicht rechtzeitig einreichen können.
  • coche.jpg  Sie können nicht wissen, wie Sie abgeschnitten haben. Wenn Sie Ihre Wertung löschen, werden Sie nie erfahren, wie Sie abgeschnitten haben und auf welchen Gebieten Nachholbedarf besteht, um bei einem möglichen neuen Prüfungstermin besser dazustehen als beim ersten Durchgang.
  • coche.jpg  Die Löschung Ihrer Punktzahl wird registriert. Wenn Sie Ihre Bewertung löschen, wird das in zukünftigen GMAT-Prüfungsberichten vermerkt, und manche MBA-Studiengänge werten die Wiederholung zu Ihrem Nachteil.

Allerdings sollten Sie die Löschung Ihrer Punktzahl unter Umständen doch in Erwägung ziehen. Das hängt davon ab, wie Sie Ihrer Meinung nach bei aller Unabwägbarkeit unter bestimmten mildernden Umständen abgeschnitten haben:

  • coche.jpg  Wenn Sie sich am Prüfungstag richtig mies fühlen. Wenn Sie im Testfall 40 Grad Fieber haben oder wenn Ihnen während der Prüfung schlecht wird, sollten Sie Ihren GMAT-Punktestand vielleicht besser aus der Welt schaffen.
  • coche.jpg  Wenn Sie sich während der Prüfung nicht konzentrieren können. Ungewöhnliche Umstände wie ein Todesfall in der Familie oder das Ende einer Beziehung könnten Sie so sehr ablenken, dass Sie mitten in der Prüfung zur Salzsäule erstarren.
  • coche.jpg  Wenn Sie zu viele Fragen nicht beantworten. Wenn Sie die Zeitmanagementtechnik, die wir Ihnen in Kapitel 2 vorstellen, nicht beherzigen und daher allzu viele Fragen sowohl im Sprach- als auch im Matheteil unbeantwortet lassen, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Punktzahl zu löschen.

Alles auf Anfang: Wenn Sie den GMAT wiederholen

Da die meisten Business Schools nur die Besten nehmen, kann es, falls Sie mit Ihrem Endergebnis nicht zufrieden sind, durchaus in Ihrem eigenen Interesse sein, den GMAT zu wiederholen. Die GMAT-Administratoren lassen Sie den Test, wenn Sie darauf bestehen, durchaus einige Male wiederholen (was angesichts der Tatsache, dass Sie jedes Mal neu bezahlen müssen, äußerst großherzig ist). Aber sorgen Sie im Wiederholungsfall dafür, dass Sie das ganze Testverfahren (jedes Mal wieder) ernst nehmen. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Punktzahl erhöht, da Business Schools sich durch steigende Punktzahlen eher beeindrucken lassen als durch fallende.

i0016.jpgDie meisten Business Schools winken dankend ab, wenn Sie sehen, dass Sie den Test mehr als zwei- oder dreimal absolviert haben. Also kommt es darauf an, dass Sie sich möglichst schon beim ersten Mal ausreichend vorbereiten. Aber darauf haben Sie es, da Sie unser Buch gekauft haben, ja offensichtlich sowieso angelegt.

i0017.jpgDie offiziellen GMAT-Prüfungsberichte listen die Ergebnisse aller abgelegten Prüfungen auf. Wenn Sie den Test zweimal absolvieren, erscheinen darin also beide Punktwertungen. Es liegt ganz bei den Business Schools, was sie mit diesen Wertungen anfangen. Manche legen die höhere Punktzahl zugrunde, andere entscheiden sich dagegen für den Mittelwert. Und denken Sie daran, dass Ihre neue Punktzahl den Empfängern früherer Wertungen nicht automatisch mitgeteilt wird. Sie sollten also im Wiederholungsfall auch die Auswahl Ihrer favorisierten Studiengänge von Neuem treffen.