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Das Regius-Manuskript

Das Regius-Manuskript (auch unter dem Namen Halliwell-Gedicht bekannt) wurde um etwa 1390 geschrieben. Es ist das älteste und wohl wichtigste erhaltene Dokument der Freimaurerei. Erstaunlicherweise hat es die Form eines Gedichts, während die späteren Dokumente der Freimaurerei in Prosa verfasst wurden. Zu der Zeit seiner Entstehung war in England der Katholizismus verbreitet. So finden sich etwa in einem Abschnitt Anweisungen für das korrekte Benehmen in der Kirche. Die Handschrift, die große Teile der legendären Geschichte der Freimaurerei umfasst, wurde wahrscheinlich von einem Mönch in ihre poetische Form gebracht, der sich von noch früheren Dokumenten der Freimaurerei inspirieren ließ, die nicht mehr vorliegen.

Die Original-Handschrift, die in altenglischer Sprache verfasst ist, wird seit einer Schenkung im Jahre 1757 von König George II. an das Britische Museum in London dort aufbewahrt (deshalb auch der Name regius, lat. für König). Die deutsche Übersetzung von Dr. C. W. Asher aus dem Jahre 1842 folgt einer Übersetzung von James Halliwell aus dem Jahre 1840. Der Text wurde freundlicherweise vom Deutschen Freimaurer-Museum zur Verfügung gestellt.

Die Gesetze und Verfassungen der Maurer

Ein Gedicht aus dem Engl. des 14ten Jahrhunderts.

Hic incipiunt constitutiones artis Geometriae secundum Euclidem

Wer gut lesen und sehen kann
Findet in alten Büchern gemerket an
Von großen Herren und ihren Damen
Die viele schöne Kinder bekamen;
Aber weder in Stadt noch in Aeckern hatten
Ziemlich Gut um sie auszustatten.
Drauf eines Tages sie zusammen traten
Um für ihre Kinder zu berathen
Wie sie bestens und friedlichst lebten auf Erden,
Ohne von Kummer und Sorge heimsuchet zu werden
Besonders auch die späteren Schaaren
Die sie als Kindeskinder gewahren.
Große Gelehrte ließen sie kommen
Um gute Werke, zu ihrem Frommen
Den Kindern zu weisen; Oh! Mög’ es gefallen
Dem Herrn, daß es gelinge Allen,
Damit sie in ehrlich’ und sicherer Weis
Ihr Leben führen zu seinem Preis.
So ward durch gute Geometrie
Die ehrsame Zunft der Masonie
In jenen Tagen ausgedacht
Und von den Gelehrten zur Kunde gebracht:
Auf Bitten der Herren verfaßten sie
Und nannten Maurerei die Geometrie –
Bei Weitem die ehrsamste Zunft von allen.
Den Kindern der Herren schier musst es gefallen:
Sie wurden von ihm sie zu lernen gebracht,
Wie er in besonderer Weis’ sie erdacht.
Wes Vater und Mutter thäten bitten
Der ward bei der ehrsamen Zunft gelitten:
Wer dann in Lernen und Ehrbarkeit
Der Beste war, und in Geschicklichkeit
Hervor sich that vor seinen Gesellen
Der sollte vor alle Andere sich stellen.
Euklides der große Mann ist genannt,
Sein Nam’ ist bei allen Völkern bekannt.
Noch thät er in seiner Weisheit verfügen,
Daß wer bis zum Meistergrade gestiegen,
Der sollte auch den Schwächsten an Witz belehren
In der ehrsamen Kunst sich einst zu bewähren.
Den Andern zu lehren sollte Jeder sich üben,
Und sich wie Bruder und Schwester zu lieben:
Ferner noch verordnete er
Meister solle genannt werden der
Dem Meisten von Allen Ehre gebührt:
Der werde mit solchem Namen geziert.
Doch Maurer soll Keiner den Andern nennen
Wenn sie sich in der Zunft erkennen;
Auch Unterthan nicht, noch Diener; nur Bruder mein,
Mag er auch minder fertig als Andre seyn.
Sie sollen alle sich nennen Genossen
Denn Alle sind sie vom Weibe entsprossen.
So hat durch Verstand der Geometrie
Begonnen die Zunft der Masonie;
Der Gelehrte Euklid im Aegyptischen Land
Solchergestalt diese Kunst erfand;
Lehrt in Aegypten nach allen Seiten
Und thät sie nach vielen Ländern verbreiten.
Doch nach vielen Jahren, wie ich verstand,
Ist die Kunst erst gekommen in unser Land. –
Die Kunst kam nach England, will ich Euch sagen,
In des guten Königs Adelstans Tagen –
Hallen und Frauengemach ließ er erbauen
Und Tempel mit Ehrfurcht anzuschauen:
Zur Ergötzlichkeit jene bei Tag und bei Nacht
Und diese zum Beugen vor Gottes Allmacht.
Der edle Herr liebte die Zunft gar sehr
Und wollte sie Kräftigen mehr und mehr;
Und da er in ihr der Mängel erfand
Gar manche, sandt er umher im Land
Daß sämmtliche Maurer der ganzen Zunft
Bei ihm stracks hielten Zusammenkunft,
Die Mängel in ihr zu bessern alle
Durch heilsamen Rath, dass nicht Sie verfalle
Er versammelte dann einen großen Rath
Von zahlreichen Herren, in ihrem Staat,
Herzoge und Grafen, Barone auch,
Ritter und Freisassen, nach altem Brauch,
Und dann die ersten Bürger der Stadt
Die kamen Jeder nach seinem Grad.
Und Alle dort zusammen traten
Der Maurer Verfassung zu berathen;
Mit ihrem Witz es auszudenken
Wie diese Zunft sey wohl zu lenken.
Drauf haben sie funfzehn Artikel erdacht
Und funfzehn Sätze also gemacht:

Hic incipit articulus primus.

Den ersten Artikel nunmehr hört:
Der Meister Maurer sey wohl bewährt:
Standhaft bewahr’ er Ehr’ und Treue,
Dann hat er nimmer zu fürchten Reue.
Den Gesellen die Kost er vergüten soll
Nach den Preisen am Markt, das weißt Du wohl.
Und bezahle den Lohn, nach bestem Ermessen,
So viel wie sie verdienen dessen.
Auch nicht mehr geb’ er für ihre Häuer
Als was da recht ist, und nicht zu theuer.
Er soll nicht aus Liebe, auch Furcht nicht schonen,
Von keiner Partei sich lassen lohnen;
Er sey Gesell oder Edelmann
Von Keinem nimmst Du Belohnung an;
Als Richter stehe Du nur aufrecht
Dann giebst Du Beiden ihr gutes Recht,
Und wahrlich, wo Du Dich so beweist,
Dein Ehr und Nutzen ist es zumeist.

Articulus secundus

Nun höret was die Maurer-Genossen
Als zweiten Artikel haben beschlossen:
Ein jeder Maurer im Meister-Grad
Der darf nicht fehlen im Großen Rath
Sobald gehörig ist angesagt
Wo die Versammlung wird getagt.
Und muß er in diese Versammlung kommen,
Er habe denn wahre Behindrung bekommen:
Oder der Zunft sich abgewendet
Oder sey von arger Falschheit geblendet;
Oder wenn Krankheit ihn so danieder hält
Es wird ihm unmöglich, dass er sich stellt;
Das gilt für Entschuldigung wahr und wohl
Und ihm zum Schutze gereichen soll.

Articulus tercius

Der dritte Artikel, also heißet er:
Es nehme keinen Lehrling der Meister,
Er habe denn gute Kundschaft für ihn
Um auf sieben Jahre zu ihm zu ziehn,
Die Kunst zu erlernen mit Nutz und Verstand;
In weniger ist er das nicht im Stand
Für sich zum Nutzen und für den Patron:
Das wißt ihr aus eigener Einsicht schon.

Articulus quartus

Den vierten Artikel müsst ihr verstehn:
Der Meister soll sich wohl vorsehn,
Daß keinen Leibeignen er nehm’ in die Lehre
Und die aus Geiz sich dazu bethöre;
Denn der Herr dem er leibeigen ist
Der darf ihn nehmen zu jeder Frist.
Holt er ihn aus der Bauhütte gar
Das könnte Unheil geben, fürwahr;
Denn es wäre leicht in solchem Falle
Daß es Viele ärgerte oder Alle.
Denn alle die Maurer, lobesan,
Sie fest und treulich zusammenstahn.
Doch wenn in der Zunft nun Solche leben
Dann könnt es mancherlei Unheil geben.
Drum müsst Ihr zu eigenem Nutz und Bequemen
Nur freigeborene Lehrlinge nehmen;
Von Alters her Ihr geschrieben find’t:
Ein Lehrling sey guten Hauses Kind;
So geschieht es daß auch aus der Fürsten Stand
Sich Manche zur Geometrie gewandt.

Articulus quintus.

Der fünfte Artikel besagt Euch gut:
Wie der Lehrling seyn soll von ächtem Blut,
Soll um keinen Gewinn der Meister können
Einen Presshaften jemals zum Lehrling ernennen.
Das hat zu bedeuten, vernehmet wohl,
Daß er alle seine Glieder haben soll.
Es müsste die Zu[n]ft sich wahrlich schämen,
Wollte sie Lahme und Krüppel annehmen.
Denn er Krüppel, auch von bestem Blut,
Der Zunft gar wenig Nutzen thut.
Daß weiß von Euch doch Jedermann
Die Zunft verlangt den mächtigen Mann;
Der Verstümmelte aber, der hat keine Macht,
Das müsst Ihr wissen lange vor Nacht.

Articulus sextus

Den sechsten Artikel sollt ihr wohl verstehn,
Dem Patron soll vom Meister kein Nachtheil geschehn;
Und für dessen Lehrling ein Mehres nicht nehmen
Als andere Meister zu thun sich bequemen;
Denn die Meister sind gleich vollkommen zu nennen,
Ist einer es nicht, Ihr müsst es erkennen.
Auch wär es gegen gesunde Vernunft
Nähm’ einer mehr Lohn als die übrige Zunft.
Derselbe Artikel verordnet auch
Bei Lehrlingen sei zu halten der Brauch,
Daß dem Einen niedren Lohn man reicht
Der dem anderen in der Arbeit nicht gleicht;
Der Meister den Lehrling so halten kann,
Daß sein Lohn sich verbessert dann und wann,
So daß wenn die Zeit zu Ende ist
Er dann den vollen Gehalt genießt.

Articulus septimus

Es folgt nun der siebente Artikel hier;
Der verkündet Euch Allen schier
Daß nie ein Meister, aus Gunst oder Zittern
Einen Dieb soll bekleiden oder füttern:
Einen Dieb soll niemals er verbergen,
Oder einen Todtschläger bei sich herbergen,
Oder solche die schlechten Namen tragen:
Das könnte der Zunft zur Schande ausschlagen.

Articulus octavus

Der achte Artikel sagt Euch darauf:
Der Meister hat wohl Recht vollauf,
Wenn die Zunft ihm Jemanden geben wollte
Der nicht so gut ist wie er seyn sollte,
Daß er ihn dann mag abbestellen
Und nehmen einen besseren Gesellen;
Durch solchen Mannes schlimmes Verstehn
Könnte der Zunft arger Schimpf entstehen.

Articulus nonus

Drauf heißet Euch der Artikel neun:
Der Meister soll weis’ und umsichtig seyn;
Daß er nie sich verstehe zu einem Bau
Er kenne denn Werk und Ordnung genau;
Damit es dem Bauherrn zu Nutze komme
Und auch der Zunft in aller Welt fromme.
Auch bei dem Grund er sich wohl versteh
Daß der Bau ohne Riß und Spalt besteh.

Articulus decimus

Der zehnte Artikel gebeut mit Vernunft:
Es soll kein Meister in der ganzen Zunft
Verdrängen den Andern, Hoch oder Nieder;
Sie alle leben wie Schwester und Brüder,
Die in dieser zierlichen Kunst begehren
Sich Meister Maurer genannt zu hören.
Auch keinen Fremden treib er hinaus
Der sich hat unterfangen des Bau’s;
Es steht darauf so hohe Buß’
Mindestens zehn Pfennig er zahlen muß.
Außer es werde der schuldig befunden,
Der sich des Bau’s zuerst unterwunden.
Denn dass Einer den Andern unverschuldet
Verdränge, wird nicht bei Maurern geduldet.
Wird aber die Arbeit so gemacht
Daß der Bau nicht würde zu Stande gebracht,
Dann darf sich erbitten ein Maurer schon
Den Bau, ihn zu retten für den Patron.
In keinem andern Fall inzwischen
Darf ein Maurer sich in die Sache mischen.
Doch wer fürwahr! Den Grund beginnt
Als Maurer, tüchtig und wohlgesinnt,
Der ist auch sicher im Gemüth
Daß den Bau er gut zu Ende sieht.

Articulus undecimus

Der eilfte Artikel, hört mir zu,
Der ist ganz einfach und frei dazu;
Er lehret nämlich durch seine Macht:
Kein Maurer arbeite bei Nacht.
Doch nimmt er sich dessen mit Absicht an,
So mag er’s ändern sobald er kann.

Articulus duodecimus

Artikel zwölf hohe Lehr’ enthält
Für jeden Maurer in der Welt:
Nimmer soll er das Werk des Andern schelten
Will er’s nicht an seiner Ehr’ entgelten.
In zierlichen Worten magst Du’s loben
Mit dem Witz den Gott Dir verlieh von droben:
Doch entlege Dich nicht, mit ihm allein,
Es nach Kräften zu bessern hinterdrein.

Articulus xiijus

Artikel dreizehn will, beim Herrn der Welt!
Daß wenn der Meister einen Lehrling hält,
So soll er auch gründlich ihn unterrichten
Und nach rechtem Maaß den Bau ihm richten.
Daß er als Maurer sich tüchtig beweise
Wohin er dann auf der Erde reise.

Articulus xiiijus

Artikel vierzehn sagt, wohl mit Vernunft,
Es solle kein Meister in der Zunft
Einen Lehrling jemals zu sich nehmen,
Er habe denn manch werk zu unternehmen;
Damit er lerne in seiner Zeit
Gar vielerlei Kunstfertigkeit.

Articulus quindecimus

Der fünfzehnte Artikel das Ende macht;
Dem Meister ist er freundlich bedacht:
Um keinen Menschen, hört ihr ihn verkünden,
Soll er falscher Behauptung sich unterwinden,
Und um keinen Gewinn aus solchem Werke
Er Andre in solcher Sünde bestärke,
Und lasse sie zu falschem Eide,
Aus Furcht daß ihre Seele leide.
Sonst triff die Zunft gar große Schand
Und er wird bitter zu tadeln genannt.

Plures constituciones

In der Versammlung ward noch mancher Satz gesetzt
Von großen Herren und Meistern; höret jetzt:
Wer die Zunft will erlernen und drin gedeihn
Muß Gott wohl lieben und die Kirche sein;
Auch seinen Meister, zu dem er sich hält,
Wohin er geh’, über Meer oder Feld;
Auch soll er lieben die Nebengesellen
Denn das thut ihm die Zunft befehlen.

Secundus punctus

Der zweite Punct ist, wie ich Euch sage:
Der Meister arbeit am Werkeltage
So eifrig wie er kann und mag
Den Lohn zu verdienen für Feiertag;
Wer aber die Arbeit verrichtet wohl
Seinen richtigen Lohn auch empfangen soll.

Tercius punctus

Der dritte Punct enthält Mancherlei
Was dem Lehrling zu wissen nöthig sey:
Von seines Meisters Geschäften sprech er nicht
Oder seinen Genossen, das ist ihm Pflicht;
Was im Zimmer wird und in der Hütte berathen
Das soll er keinem Fremden verrathen;
Was dort er höret oder seht
Das sagt Niemandem, wohin Ihr auch geht.
Was in Halle oder Gemach Ihr erfahren
In großen Ehren misst Ihr’s bewahren,
Sonst werdet Ihr zu tadeln genannt
Und Eure Zunft trifft große Schand.

Quartus punctus

Der vierte Punct belehrt uns fein
Gegen die Zunft soll keiner unwahr seyn;
Auf Irrthum soll niemand je beharren,
Der Zunft gegenüber ihn lassen fahren;
Und soll er keinen Schaden anstellen
Dem Meister nicht, und nicht den Gesellen;
Und muß auch der Lehrling der Zunft sich bequemen,
Gleiches Recht darf auch er in Anspruch nehmen.

Quintus punctus

Im fünften Punct ist fest verhängt:
Wenn der Maurer seinen Lohn empfängt
Vom Meister, der ihm verordnet ist,
Er nehm’ ihn bescheidentlich, wie Ihr wisst;
Doch muß auch der Meister aus gutem Grund
Ihm gehörig künd’gen vor Mittagsstund,
Will er nicht ihn behalten ferner mehr
Wie er gethan hat bis hieher.
Dieser Ordnung darf er nicht zuwider seyn
Gedenkt er in seinem Geschäft zu gedeihn.

Sextus punctus

Den sechsten Punct muß Jeder kennen
Ihr mögt ihn hoch oder niedrig nennen;
Denn es könnte ja einst vorfallen
Unter den Maurern, Einigen oder Allen,
Daß aus tödtlichem Haß oder Neid
Sich entspänne ein großer Streit.
Dann soll der Maurer, sobald er mag,
Beiden Theilen setzen einen Tag;
Zum Liebesfest sollt Ihr jedoch nicht gehen
Als bis die Arbeit ist geschehen.
Ihr habt ja wohl an Feiertagen
Noch Zeit genug Euch zu vertragen,
Damit Ihr Eure Arbeitszeit
Nicht gar verliert um solchen Streit.
Doch Jene sind vor Euch beschieden
Auf dass sie halten Gottes Frieden.

Septimus punctus

Den siebenten Punct mag der bedenken
Dem Gott soll langes Leben schenken:
Denn er bestiehlt uns offenbar
Bei Deines Meisters Weib lieg nimmerdar!
Auch nicht bei Deines Genossen, das nimm in Acht,
Damit dich nicht die Zunft veracht;
Und auch bei Deinem Kebsweibe nicht
Wie Du nicht willst dass Dir geschicht.
Die Straf darauf die ist gar schwer,
Sieben Jahre soll man gehen zur Lehr;
Denn wer dergleichen je verschuldet
Die Strafe er mit Recht erduldet:
Drum mag sich Jeder wohl verstehn
Solche Todsünde nicht zu begehn.

Octavus punctus

Der achte Punct sey wohl erwogen:
Hast Du ’nem Amt Dich unterzogen
Vollzieh es Deinem Meister treu
Das schützt Dich sicherlich der Reu.
Ein treuer Vermittler sollst Du seyn
Dem Meister und den Genossen Dein;
Mit Wahrheit mußt Du danach streben
Jedem Theile sein Recht zu geben.

Nonus punctus

Zum Neunten, hören wir von Allen
Schaffner sind in unseren Hallen:
Daß Jeder der sich dort einstellt
Vom Andern Speis und Trank erhält;
Wackre Gesellen, Euch ists bekannt,
Zu Schaffnern seyd nach der Reih Ihr ernannt;
Woche nach Woche, daß ihr’s wisst
Als Schaffner Ihr Allen dienen müßt.
Liebend reich Einer dem Andern Labsal
Als wären wir Brüder und Schwestern zumal;
Auch soll Keiner auf des Andern Zechen
Sich selber einen Vortheil berechnen;
Jeder vielmehr sey dem Andern gleich
In allen Kosten, das merket Euch.
Sieh zu daß Jeder alsbald sein Geld
Für was er Dir verkauft erhält,
Daß niemals Mahner sich einstellen
Dich drängend oder die Gesellen;
Wer er auch sey, Weib oder Mann,
Bezahl ihn redlich, merk Dir’s an;
Doch für die Zahlung die Du gemacht
Sey auf ’nes Gesellen Zeugnis bedacht
Daß nicht ein Schimpf die Andern äffe,
Und großer Tadel Dich nicht treffe.
Von Andrer Gut das Du verwaltest
Daß richtig Buch Du stets ja haltest;
Wo, und wie, zu welchem End
Solches Gut Du hast verwendt;
Du mußt, so oft sie es begehren,
Rechnung Deinen Gesellen gewähren.

Decimus punctus

Der zehnte Punct lehrt uns zu handeln
Um ohne Zweitracht durchs Leben zu wandeln.
Denn wenn ein Maurer der Missethat
Und falschem Werk sich ergeben hat,
Kann durch solch fälschliches Vorwenden
Seine Genossen er entsetzlich schänden;
Und weil ein Einziger ist zu schelten
Muß es die ganze Zunft entgelten.
Doch thut der Zunft er solchen Trutz
Bestärkt ihn nicht und gebt ihm Schutz,
Im Sündenleben zu beharren,
Wollt Ihr vor Zwist und Streit Euch wahren;
Doch sollt Ihr ihn nicht gleich verlassen.
Vielmehr ihm erst befehlen lassen
Daß er erschein, nach Eurem Willen,
Sey’s öffentlich, sey es im Stillen
Beruft ihn vor den nächsten Verein
Daß er vor allen Genossen erschein;
Doch weigert er sich Euch zu hören
So muß die Zunft er wohl abschwören
Und die Strafe des Gesetzes tragen
Das gegeben ward in alten Tagen.

Punctus undecimus

Der eilfte Punct ist gar verständig
Das seyd Ihr sicherlich geständig:
Wenn Einer je, selbst wohlgeschickt,
Einen Andern den Stein behauen erblickt,
Nahe daran ihn zu vernichten,
Soll bessernd schnell er ihn zurichten,
Daneben Jenen auch belehren
Wie er das Werk vollend mit Ehren:
Mit sanften Worten belehren ihn
Lieblich, wie Gott sie ihm verliehn.
Um Seinetwillen,d er droben thronet
Uebt Sanftmuth, daß Euch Liebe lohnet.

Punctus duodecimus

Der zwölfte Punct ist von hohem Bedeuten:
Gilts Eure Versammlung zu bereiten,
So kommen Meister allzumal
Und vornehme Herren in großer Zahl;
Auch der Scheriff der Graffschaft komme zu Rath
Und der Bürgermeister der Stadt;
Ritter und Freie erscheinen, traun!
Und andere Rathmänner mögt Ihr schaun;
Welcherlei Ordnung wird hier gemacht,
Die sey zu halten wohl bedacht;
Gegen wen es auch sey, gegen jeglichen Mann
Der der freien und schönen Kunst gehört an.
Und will er sich solchem Gesetz nicht bequemen
Sollt Ihr ihn in Euren Gewahrsam nehmen.

Xiijus punctus

Zum dreizehnten sollt Ihr dann hören:
Kein Dieb zu seyn soll Jeder schwören,
Nie solch falsches Gewerbe zu schützen
Um der gestohlenen Güter eins zu besitzen,
Aller Theilnahm’ und Kenntnis ledig und los,
Sein Gut und Sippschaft sey noch so groß.

Xiiijus punctus

Zum vierzehnten Punct ist wohl ersonnen
Wie Ehrfurcht wird dem Gesetz gewonnen;
Einen hohen wahrhaften Eid soll er schwören
Daß der Meister und alle Genossen es hören;
Treu woll’ er und unwandelbar
Alle Puncte befolgen immerdar,
Und seinen hohen Herrn und König
In allen Dingen seyn unterthänig.
Was hiebevor Euch worden kund
Beschwört Ihr fest mit Herz und Mund .
Alle müssen leisten denselben Schwur
Der Maurer, sey’s gern oder ungern nur,
Zu gehorchen den Puncten hievor gemeld’t;
So ist es mit gutem Bedacht bestellt.
Auch soll man Jeden fleißig befragen
Nach seinem Wissen und seinem Betragen;
Und wird dann Einer schuldig erkannt
In einem der Puncte vorbenannt
Den suche man auf, wer er auch sey
Und bring ihn in die Versammlung herbei.

Quindecimus punctus

Der funfzehnte Punct ist wohl erkoren:
Für Alle, die den Eid geschworen,
Ist von den Herren und Meistern auch
In ihrer Versammlung geordnet der Brauch,
Daß wer sich jemals böslicher Weis
Auflehne gegen ausdrücklich Geheiß
Von diesen Artikeln, den führ man zur Stund
Vor der Herren und Meister versammelten Bund.
Ist ihnen dann im offnen Rath
Verwiesen worden der Missethat
Und wollen zur Abbitt sich nicht bequemen,
So müssen sofort sie Entlassung nehmen;
Der Maurer Zunft müssen dann fremd sie bleiben
Und schwören die Kunst nicht ferner zu treiben.
Wollt er auch zur Buße sich wenden alsdann
Die Zunft nehme nimmer ihn wieder an;
Doch wollte er nicht dazu sich bequemen
So soll der Scheriff ihn zu sich nehmen,
Ihn selber bring er an sicheren Ort,
Für solchen Frevel, gefangen fort,
Seine fahrende Hab’ und auch sein Land
Die geb’ er in des Königes Hand,
Der dann so lange sie behält
Als es seinem fürstlichen Willen gefällt.

Alia ordinacio artis Geometriae

Sie ordnen noch: jährlich solle die Zunft
An belieb’gem Ort halten Zusammenkunft.
Die Mängel, wenn etwa allerhand
Sich zeigen, zu bessern mit Verstand.
Sie halten sie jährlich oder alle drei Jahr
An jeglichem Orte hie oder dar.
Doch Zeit und Ort sie verkünden sollen
Wo sie zusammenkommen wollen.
Die Zunftmeister müssen dann alle kommen
Und große Herren, wie Ihr vernommen,
Zu bessern, was man dort anspricht
Und zu achten daß keiner die Regel bricht.
Dort sollen sie alle beschwören
Die Regeln die der Zunft gehören,
Und all die Statuten zu haben in Acht
Die König Adelstan hat gemacht.
»Das hier ich für Gesetz hab’ erkannt
Das haltet fest in meinem ganzen Land,
Daß meine Königsgewalt Ihr ehrt
Kraft der die Krone mir gehört.
Versammelt Ihr künftig Euch zu Hauf
Und treten vor Eurem König drauf,
Von seiner hohen Gnade zu erflehen
Zu jeder Stunde bei Euch zu stehen,
Laßt Euch bestät’gen was mit weisem Rath
König Adelstan für Eure Zunft gesatzet hat.«

B

Andersons Constitutionen von 1723

Am 27. Januar 1722 legte Reverend Dr. phil. theol. James Anderson, Prediger an der Kirche der schottischen Presbyterianer in London, einem Ausschuss von vierzehn gelehrten Brüdern seinen Entwurf des Regelwerks für die Freimaurerlogen zur Aussprache vor. Am 17. Januar 1723 lagen die »Constitutionen« in der endgültigen Fassung vor und wurden von der Großloge genehmigt. Sie sind auch als die »Alten Pflichten« bekannt. Die hier abgedruckte Version folgt der 1966 von Kirchmeyer, Möller, Vollkammer und Bona im Auftrag der Großloge A.F.u.A.M.v.D. besorgten Übersetzung. Der Gesamttext, der zudem die Allgemeinen Anordnungen sowie ein Faksimile der englischen Originalausgabe von 1723 enthält, kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag (w w w.bauhuettenverlag.de/shop/index.html) unter dem Titel Die Alten Pflichten von 1723, in neuer Übersetzung herausgegeben von der Großloge A.F.u.A.M. von Deutschland (DIE BAUHÜTTE Verlag, 12. Aufl., 1996) bezogen werden.

Die Pflichten eines Freimaurers

  1. Von Gott und der Religion.
  2. Von der bürgerlichen Obrigkeit, der höchsten und der untergeordneten.
  3. Von den Logen.
  4. Von Meistern, Aufsehern, Zunftgenossen und Lehrlingen.
  5. Vom Verhalten der Zunft bei der Arbeit.
  6. Vom Betragen, nämlich:
    1. Wenn die Loge geöffnet ist.
    2. Wenn die Loge geschlossen ist und die Brüder noch nicht auseinandergegangen sind.
    3. Wenn Brüder außerhalb der Loge zusammentreffen und kein Fremder zugegen ist.
    4. In Anwesenheit von Fremden, welche nicht Maurer sind.
    5. Im Hause und in der Nachbarschaft.
    6. Gegen einen fremden Bruder.

Die »Alten Pflichten« von James Anderson aus dem Jahre 1723 bilden sozusagen das Grundgesetz der regulären Freimaurerei.

I. Von Gott und der Religion

Der Maurer ist als Maurer verpflichtet, dem Sittengesetz zu gehorchen; und wenn er die Kunst recht versteht, wird er weder ein engstirniger Gottesleugner, noch ein bindungsloser Freigeist sein. In alten Zeiten waren die Maurer in jedem Land zwar verpflichtet, der Religion anzugehören, die in ihrem Lande oder Volke galt, heute jedoch hält man es für ratsamer, sie nur zu der Religion zu verpflichten, in der alle Menschen übereinstimmen, und jedem seine besonderen Überzeugungen selbst zu belassen. Sie sollen also gute und redliche Männer sein, von Ehre und Anstand, ohne Rücksicht auf ihr Bekenntnis oder darauf, welche Überzeugungen sie sonst vertreten mögen. So wird die Freimaurerei zu einer Stätte der Einigung und zu einem Mittel, wahre Freundschaft unter Menschen zu stiften, die einander sonst fremd geblieben wären.

II. Von der obersten und den nachgeordneten staatlichen Behörden

Der Maurer ist ein friedliebender Bürger des Staates, wo er auch wohne oder arbeite. Er darf sich nie in einen Aufstand oder eine Verschwörung gegen den Frieden oder das Wohl seiner Nation verwickeln lassen und sich auch nicht pflichtwidrig gegenüber nachgeordneten Behörden verhalten. Denn da die Maurerei durch Kriege, Blutvergießen und Aufruhr schon immer Schaden erlitten hat, so hatten in alten Zeiten Könige und Fürsten die Bruderschaft stets wegen ihrer Friedensliebe und ihrer Treue zum Staat gefördert. Damit begegneten sie den Verleumdungen der Gegner und stellten sich schützend vor die Ehre der Bruderschaft, die sich gerade in Zeiten des Friedens besonders entfalten konnte. Sollte nun ein Bruder zum Rebellen gegen die Staatsgewalt werden, so darf man ihn in seiner aufrührerischen Haltung nicht bestärken, wie sehr man ihn auch als einen unglücklichen Mann bemitleiden mag. Obwohl die Bruderschaft in Treue zum Gesetz seine Empörung ablehnen soll und muß und der bestehenden Regierung keinen Anlaß und Grund zu politischer Verdächtigung geben darf, kann sie ihn, wenn er keines anderen Verbrechens überführt ist, nicht aus der Loge ausschließen; seine Bindung an sie bleibt unauflöslich.

III. Von den Logen

Die Loge ist der Ort, wo die Maurer zusammenkommen und arbeiten. Daher nennt man dann jene Versammlung oder gehörig eingerichtete Gesellschaft von Maurern eine Loge. Jeder Bruder muß einer solchen angehören; er ist an ihre Satzung und die allgemeinen Anordnungen gebunden. Die Loge ist entweder eine einzelne oder eine allgemeine; man lernt sie am besten verstehen, wenn man sie besucht, aber auch durch die unten folgenden Anordnungen der Allgemeinen oder Großen Loge. In alten Zeiten durfte kein Meister oder Mitbruder fehlen – besonders dann nicht, wenn er aufgefordert war zu erscheinen –, ohne sich einem strengen Verweis auszusetzen, es sei denn, Meister und Aufseher hätten sich davon überzeugt, daß ein zwingender Grund ihn am Erscheinen verhindert hatte. Die als Mitglieder einer Loge aufgenommenen Personen müssen gute und aufrichtige Männer sein, von freier Geburt, in reifem und gesetztem Alter, keine Leibeigenen, keine Frauen, keine sittenlosen und übel beleumdeten Menschen, sondern nur solche von gutem Ruf.

IV. Von Meistern, Aufsehern, Gesellen und Lehrlingen

Jedes Vorrecht unter Maurern gründet sich allein auf wahren Wert und persönliches Verdienst, damit die Bauherren gut bedient werden, die Brüder sich nicht schämen müssen und auf die Königliche Kunst kein Schatten falle. Kein Meister oder Aufseher wird deshalb wegen seines Alters gewählt, sondern allein um seines Verdienstes willen. Es ist unmöglich, schriftlich diese Dinge näher darzulegen; jeder Bruder muß an seinem Platz achtgeben und sie in der Weise erlernen, die unserer Bruderschaft eigentümlich ist. Bewerber mögen nur wissen: Ein Meister soll einen Lehrling nur dann annehmen, wenn er ausreichende Beschäftigung für ihn hat, wenn er ein völlig gesunder junger Mann ist, keine Verstümmelung oder sonst ein körperliches Gebrechen an sich hat, die es ihm unmöglich machen, die Kunst zu erlernen, dem Bauherrn seines Meisters zu dienen, ein Bruder zu werden, nach gehöriger Zeit auch Geselle, sobald er die bestimmte Anzahl von Jahren gedient hat, wie es der Brauch des Landes vorschreibt. Auch soll er von ehrenhaften Eltern abstammen, so daß er schließlich, wenn auch sonst befähigt, zu der Ehre aufsteigen kann, Aufseher zu werden, dann Meister der Loge, Großaufseher und schließlich Großmeister aller Logen, je nach seinem Verdienst. Nur der Bruder kann Aufseher werden, der zuvor Geselle war, und der nur Meister, der als Aufseher tätig, und Großaufseher nur, wer Meister einer Loge war. Großmeister kann nur werden, wer vor seiner Wahl Geselle war. Er muß auch von edler Abkunft oder ein vornehmer Mann von feiner Lebensart sein, ein hervorragender Gelehrter, ein bedeutender Baumeister oder sonst ein Künstler, aus gutem Hause, und nach der Meinung der Logen besonders große Verdienste aufweisen. Um sein Amt besser, leichter und ehrenvoller ausüben zu können, steht dem Großmeister das Recht zu, sich selbst einen stellvertretenden Großmeister zu wählen, der Meister einer Einzelloge sein oder gewesen sein muß. Dieser ist berechtigt, so zu handeln, wie der Großmeister, sein Vorgesetzter, es sei denn, dieser sei selbst zugegen oder mache seine Autorität durch ein Schreiben geltend. Diesen höchsten und nachgeordneten Leitern und Lenkern der alten Loge – je nach ihren Ämtern – sollen die Brüder, so wie es die alten Pflichten und Anordnungen wollen, in aller Ergebenheit, Achtung, Liebe und Bereitwilligkeit gehorchen.

V. Von der Leitung der Bruderschaft bei der Arbeit

Alle Maurer sollen an den Arbeitstagen rechtschaffen arbeiten, damit sie an den Feiertagen in Ehren leben können; die durch Landesgesetz angeordnete oder durch Herkommen festgelegte Arbeitszeit ist einzuhalten. Der erfahrenste Geselle soll zum Meister oder Aufseher über das Werk für den Bauherrn gewählt oder ernannt werden. Wer unter ihm arbeitet, soll ihn Meister nennen. Die Werkleute sollen Schimpfreden vermeiden und sich untereinander nicht mit häßlichen Ausdrücken belegen, sondern einander Bruder oder Genosse nennen. Sie sollen sich innerhalb wie außerhalb der Loge höflich benehmen. Der Meister, der sich seines Könnens bewußt ist, soll das Werk für den Bauherrn so preiswert wie möglich übernehmen und dessen Gut so redlich verwalten, als wäre es sein eigenes. Auch soll er keinem Bruder oder Lehrling mehr Lohn zahlen, als er wirklich verdient hat. Meister und Maurer, die ihren Lohn zu Recht erhalten, sollen dem Bauherrn treu ergeben sein und ihr Werk redlich beenden, gleichgültig ob nach Aufmaß oder im Tagelohn. Auch sollen sie nicht nach Aufmaß abrechnen, wo Tagelohn die Regel ist. Niemand soll einen Bruder um seinen Wohlstand beneiden, ihn verdrängen oder ihm seine Arbeit wegnehmen, wenn dieser fähig ist, sie zu vollenden. Denn keiner, der die Entwürfe und Zeichnungen eines anderen nicht gründlich kennt, ist imstande, die Arbeit zum Vorteil des Bauherrn gut zu Ende zu führen. Wenn ein Geselle zum Werkaufseher unter dem Meister gewählt wird, so soll er gegenüber Meister und Genossen aufrichtig sein und, wenn der Meister abwesend ist, sorgfältig die Aufsicht über die Arbeit zum Vorteil des Bauherrn führen. Und seine Brüder sollen ihm gehorchen. Alle Maurer auf dem Bau sollen ohne Murren und Meutern ihren Lohn willig empfangen und den Meister nicht im Stich lassen, ehe das Werk nicht vollendet ist. Ein jüngerer Bruder soll in der Arbeit unterwiesen werden, damit er den Werkstoff nicht aus Unkenntnis beschädige und damit die brüderliche Liebe untereinander wachse und fortdauere. Alle Werkzeuge, die bei der Arbeit benutzt werden, sollen von der Großloge genehmigt sein. Kein Handlanger soll in der eigentlichen Arbeit der Maurerei beschäftigt werden, und kein freier Maurer soll ohne zwingenden Grund mit denen zusammenarbeiten, die nicht frei sind; sie sollen Handlanger und nicht angenommene Maurer auch nicht unterweisen, wie sie dies gegenüber einem Bruder oder Genossen tun sollen.

VI. Vom Betragen – nämlich

1. in geöffneter Loge

Ihr sollt keine privaten Beratungen und keine gesonderten Besprechungen abhalten, ohne daß es euch der Meister erlaubt. Auch sollt ihr nicht vorlaut und taktlos über etwas reden und den Meister, die Aufseher oder einen Bruder, der mit dem Meister spricht, nicht unterbrechen. Wenn sich die Loge mit ernsten und feierlichen Dingen befaßt, sollt ihr nicht Dummheiten machen und Scherz treiben und unter keinem irgendwie gearteten Vorwand eine unziemliche Sprache führen. Ihr sollt euch vielmehr ehrerbietig gegenüber Meister, Aufseher und Genossen benehmen und sie in Ehren halten. Wird eine Klage laut, so soll sich der für schuldig befundene Bruder dem Urteil und der Entscheidung der Loge stellen, die der eigentliche und zuständige Richter in allen derartigen Streitigkeiten ist, wo sie anhängig gemacht werden müssen – es sei denn, ihr ruft die Großloge an. Nur wenn die Arbeit für einen Bauherrn darunter leiden würde, darf ein Schiedsspruch gefällt werden. In dem, was die Maurerei betrifft, dürft ihr nie vor Gericht gehen, wenn es der Loge nicht unbedingt notwendig erscheint.

2. nach geschlossener Loge, wenn die Brüder noch beisammen sind

Ihr könnt noch in harmloser Fröhlichkeit zusammenbleiben, einander bewirten, wie es eure Verhältnisse euch gestatten, sollt dabei aber jedes Übermaß vermeiden. Ihr sollt keinen Bruder dazu verleiten, mehr zu essen oder zu trinken, als er verträgt, ihn auch nicht daran hindern, zu gehen, wenn Verpflichtungen ihn rufen. Auch sollt ihr nichts tun oder sagen, das verletzen oder eine ungezwungene und freie Unterhaltung unmöglich machen könnte. Denn das würde sich nachteilig auf unsere Eintracht auswirken und den guten Zweck vereiteln, den wir verfolgen. Deswegen dürfen keine persönlichen Sticheleien und Auseinandersetzungen und erst recht keine Streitgespräche über Religion, Nation oder Politik in die Loge getragen werden. Als Maurer gehören wir nur der allgemeinen Religion an, von der schon die Rede war. Unter uns findet man alle Völker, Zungen, Stämme und Sprachen; wir wenden uns entschieden gegen alle politischen Auseinandersetzungen, die noch niemals zum Wohle der Loge beigetragen haben und es auch niemals tun werden. Diese Pflicht wurde schon immer streng eingeschärft und befolgt, besonders aber seit der Reformation in Britannien oder seit dem Abfall und der Trennung unserer Nationen von der Gemeinschaft mit Rom.

3. wenn Brüder ohne Profane zusammenkommen, aber nicht in der Loge

Ihr sollt einander höflich grüßen, so wie man es euch zeigen wird, sollt euch Bruder nennen, euch ungezwungen gegenseitig unterrichten, wenn es angebracht erscheint, aber darauf achten, daß man euch nicht zufällig beobachtet oder belauscht. Ihr sollt einander nicht lästig fallen oder es an jener Achtung fehlen lassen, die man jedem Bruder schuldet, auch wenn er kein Maurer wäre. Denn obwohl sich alle Maurer als Brüder auf gleicher Ebene bewegen, nimmt die Maurerei doch keinem Menschen das Ansehen, das er vorher besaß, erhöht es vielmehr, namentlich wenn er sich um die Bruderschaft besonders verdient gemacht hat; denn sie erweist dem die schuldige Achtung, der sie verdient, und verwirft schlechte Formen.

4. in Gegenwart von Profanen

Mit Worten und in eurem Auftreten sollt ihr vorsichtig sein, so daß auch der scharfsinnigste Fremde nicht ausfindig machen kann, was sich zur Weitergabe nicht eignet; manchmal müßt ihr auch einem Gespräch eine andere Richtung geben und es geschickt zum Besten der ehrwürdigen Bruderschaft führen.

5. daheim und in der Nachbarschaft

Ihr sollt so handeln, wie es sich für einen anständigen und klugen Menschen gehört. Vor allem sollt ihr eure Angehörigen, Bekannte und Nachbarn nichts von dem wissen lassen, was die Loge angeht, sondern – aus Gründen, die hier nicht erwähnt zu werden brauchen euch verantwortlich fühlen für eure eigene Ehre und die der alten Bruderschaft. Ihr müßt auch auf eure Gesundheit Rücksicht nehmen, die Zusammenkünfte nicht zu lange ausdehnen oder nach Schluß der Loge noch zu lange von Hause wegbleiben, nicht unmäßig essen und trinken, damit ihr eure Angehörigen nicht vernachlässigt oder schädigt und euch selbst zur Arbeit unfähig macht.

6. gegenüber einem unbekannten Bruder

Ihr sollt ihn zurückhaltend in einer Weise prüfen, wie eure Vorsicht es angebracht erscheinen läßt, damit ihr nicht von einem unwissenden Betrüger zum Narren gehalten werdet. Mit Verachtung und beißendem Spott sollt ihr ihn abweisen, wobei ihr euch hüten müßt, irgend etwas von eurem Wissen preiszugeben. Erkennt ihr ihn aber als einen echten und rechtmäßigen Bruder, so sollt ihr ihm mit entsprechender Achtung begegnen. Ist er in Not, so müßt ihr ihm helfen, wenn ihr es könnt, oder ihn dorthin weisen, wo ihm geholfen werden kann. Ihr müßt ihm einige Tage Arbeit geben oder sonst dorthin empfehlen, wo man ihn beschäftigen kann. Aber niemand verlangt, daß ihr mehr tut, als ihr könnt; nur sollt ihr einen armen Bruder, der ein guter und aufrechter Mann ist, jedem anderen armen Menschen, der in der gleichen Lage ist, vorziehen.

Zum Abschluß

Alle diese Pflichten sollt ihr euch zu eigen machen und ebenso weitere, die euch noch auf andere Weise mitgeteilt werden; so pflegt ihr die brüderliche Liebe, die der Grundstein und der Schlußstein, das uns alle verbindende Band und der Ruhm unserer alten Bruderschaft ist, und vermeidet Zank und Streit, üble Nachrede und Verleumdung. Auch sollt ihr nicht dulden, daß andere Schlechtes über einen redlichen Bruder reden, sondern sollt ihn verteidigen und ihm helfen, soweit ihr es vor eurer Ehre und eurem Gewissen verantworten könnt, doch nicht mehr. Und wenn euch irgendein Bruder Unrecht tut, so sollt ihr euch an eure eigene oder an seine Loge wenden. Erst dann könnt ihr an die Vierteljahresversammlung der Großloge appellieren und endlich gegen deren Entscheidung die Jahresversammlung der Großloge anrufen, wie es der alte löbliche Brauch unserer Vorfahren in jeder Nation war. Führt nur dann einen Prozeß, wenn der Fall nicht anders entschieden werden kann. Geduldig sollt ihr dem ehrlichen und freundschaftlichen Rat des Meisters und eurer Genossen folgen, wenn sie es versuchen, euch von einem Rechtsstreit mit Profanen abzuhalten oder euch dringend darum bitten, schwebende Verfahren möglichst schnell abzuschließen, damit ihr euch mit um so größerem Eifer und Erfolg der Aufgabe der Maurerei widmen könnt. Liegen aber doch Brüder und Genossen vor Gericht im Streit, so sollen Meister und Brüder in aller Freundschaft ihre Vermittlung anbieten, die von den streitenden Brüdern dankbar angenommen werden sollte. Wenn das untunlich bleibt, dann sollen sie ihren Prozeß vor Gericht ohne Leidenschaft und Erbitterung – wie es so oft geschieht – führen und nichts sagen oder tun, das brüderlicher Liebe entgegensteht und es verhindert, daß gute Dienste erneut angeboten oder fortgesetzt werden: damit alle den segensreichen Einfluß der Maurerei erkennen können, wie ihn alle wahren Maurer erkannt haben von Beginn der Welt und erkennen werden bis ans Ende der Zeit.

Amen – so soll es sein!

C

Großlogen im deutschen Sprachraum

Deutschland

Nach dem Zweiten Weltkrieg und den für die deutsche Freimaurerei »dunklen Jahren« haben sich die in Deutschland wieder gegründeten Logen der verschiedenen Lehrarten jeweils zueiner Großloge zusammengefunden. (Informationen zu den Unterschieden zwischen den drei in deutscher Sprache arbeitenden Lehrarten der Freimaurerei finden Sie in Kapitel 2.)

ipad Die Organisation, die für alle Freimaurer in Deutschland sprechen kann, heißt Vereinigte Großlogen von Deutschland, Bruderschaft der Freimaurer.

Informationen erhalten Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

www.freimaurer.org

Dieser Dachorganisation gehören die fünf in Deutschland arbeitenden Großlogen an. Im Einzelnen sind dies:

ipad Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland e.V. (GL A.F.u. A.M.v.D.), Emser Straße 11, 10719 Berlin

Informationen erhalten Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

www.freimaurerei.de

ipad Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland e.V. (GLL FvD), Peter-Lenné-Str. 1/3, 14195 Berlin

Informationen erhalten Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

www.freimaurerorden.de

ipad Große National-Mutterloge »Zu den drei Weltkugeln« (GNML 3WK), Heerstraße 28, 14052 Berlin

Informationen erhalten Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

www.3wk.org

ipad American Canadian Grand Lodge A.F. & A.M. (ACGL)

Informationen erhalten Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

www.pub.acgl.eu

ipad The Grand Lodge of British Freemasons in Germany (GL BFG)

Informationen erhalten Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

www.gl-bfg.com

Österreich

Die Lehrart der österreichischen Logen entspricht der der englischen und deutschen AF&AM-Freimaurerei. Die Großloge von Österreich der A.F.U.A.Maurer vertritt die Logen des Landes.

Informationen erhalten Sie über folgende Adresse: Großloge von Österreich der A.F.U.A.Maurer, Rauhensteingasse 3, 1010 Wien, Tel. 0043 1-512 74 22 und im Internet unter:

www.freimaurerei.at

Schweiz

Die Logen der Schweiz werden von der Schweizerischen Grossloge Alpina vertreten.

Informationen erhalten Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

www.freimaurerei.ch

D

Weiterführende Literatur

Literatur über die Freimaurerei gibt es in einer solchen Fülle, dass es selbst Eingeweihten schwer fällt, eine auch nur einigermaßen zufriedenstellende Auswahl zu treffen. Es sei dennoch versucht. Nicht alle hier aufgeführten Bücher sind im Buchhandel noch erhältlich, aber gute Bibliotheken werden sie sicher zu beschaffen wissen.

Beck, Andreas: Der Untergang der Templer. Anaconda 2014

Binder, Dieter A.: Die diskrete Gesellschaft – Geschichte und Symbolik der Freimaurer. Innsbruck/Wien/München 2005

Dierickx, Michel S.J.: Freimaurerei – Die große Unbekannte. Hamburg 1999

Haack, F.W.: Freimaurer. Münchener Reihe im evangelischen Presseverband. 1993

Lennhoff/Posner/Binder: Internationales Freimaurerlexikon, 2011

Lessing, Gotthold Ephraim: Freimaurergespräche und anderes. Bibliothek des 18. Jahrhunderts, Verlag C. H. Beck, München

Mellor, Alec: Unsere getrennten Brüder – Die Freimaurer. Graz 1964

ders.: Logen Rituale Hochgrade – Handbuch der Freimaurerei. Graz 1967

Minder, Robert A.: Freimaurer Politiker Lexikon

Neuberger, Helmut: Winkelmaß und Hakenkreuz. Die Freimaurer und das Dritte Reich. München 2001

Peters, Bruno: Die Geschichte der Freimaurerei im Deutschen Reich 1870-1933. Berlin 1987

Reinalter, Helmut (Hrsg.): Die Aufklärung in Österreich. Frankfurt a. M. 1991

ders.: Freimaurer und Geheimbünde im 18. Jahrhundert in Mitteleuropa. Frankfurt am Main 1983 (Taschenbuch)

ders.: Typologien des Verschwörungsdenkens. Innsbruck 2005

Steffens, Manfred: Freimaurer in Deutschland – Bilanz eines Vierteljahrtausends. Flensburg 1966

Stichwortverzeichnis

Symbole

1. Aufseher

Aufgaben

2. Aufseher

Aufgaben

24-zolliger Maßstab

A

A.F.& A.M.

AASR

Abiff, Hiram

Absalom zu den drei Nesseln erste deutsche Loge

Aethelred II. von England

AF&AM, Lehrart

Ägypten

Akazienzweig

Al-Aksa-Moschee

Alchemie

Aldrin, Buzz

Algerien

Allegorie

Allerheiligstes

Allmächtiger Baumeister aller Welten

Allsehendes Auge

Altar

Alte Pflichten

Alter und Angenommener Schottischer

Ritus

Namensgebung

Alte Werkloge

Altstuhlmeister

American Canadian Grand Lodge

American Legion

AMORC

Amtsperiode

Anagramm

Analekte

Anderson, Reverend James

Andersons Constitutionen

Andrae, Johann Valentin

Andreasloge

Anerkennung

Angegliedert, Definition

Angeschlossen, Definition

Anglikaner

Anker

Antient Grand Lodge

Antients

Arbeit

Arbeitstafeln

Arche

Architektur, gotische

Arme Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel

Armstrong, Louis Satchmo

Ashmole, Elias

Astronauten

Atatürk, Mustafa Kemal Pascha

Atheismus

Atheisten

Aufklärung

Aufnahme, Voraussetzungen und Weg

Aufnahmeantrag

Aufnahmegesuch

Auge

Aux trois Aigles blancs

Aux trois Globes

Avesta

Ayatollah Khomeini

B

B’nai Brith

Baal

Babyboomer

Bacon, Francis

Baden-Powell, Robert

Ballotierung

Banco Ambrosiana

Baphomet

Barruel, Auguste

Barruel, Augustin

Basie, William Count

Bauhütte

Beamte

aufsteigende

Beard, Daniel Carter

Beförderung

Befragung

Behauener Stein

Beitrittsgesuch

Belgien

Benedikt XVI.

Berg, Philip

Bernhard von Clairvaux

Bibel

Bienenstock

Bijou

Bilderberg Group

Blair, Tony

Blaue Loge

Blutopfer

Boas

Böhm, Karlheinz

Bolivar, Simon

Bonifaz VIII.

Book of Constitutions

Book of the Law

Börsencrash

Boston Tea Party

Bowling Alone

Boy Scouts of America

Brown, Dan

Bruder, bewachender

Buddhismus

Bulle, päpstliche

Bund der Perfektibilisten

Bundeslade

Bürgerinitiativen

Bürgerkrieg, Englischer

Burns, Robert

Bush, George Herbert Walker

Bush, George W.

C

Calo, Pippo

Calvi, Roberto

Campbell, Eddie

Camp Fire Girls

Capstones

caput mortuum

Carl Gotthelf Reichsfreiherr von Hund und Altengrotkau

Casanova, Giacomo Girolamo

Cerneau, Joseph

Charney, Geoffri de

Chevalier de Ramsay

Chick, Jack

Chinon Pergament

Christen

fundamentalistische

Christentum

Christlich-Ritterlicher Ritus

Churchill, Sir Winston

Chymische Hochzeit

Clinton, Bill

Confessio Fraternitatis

Constitutionen

Corinth, Lovis

Cornwell, Patricia

Council on Foreign Relations

Cromwell, Oliver

Crook, Annie

Crowley, Aleister

D

Dalco, Frederick

Darth Vader

da Silva, Howard

Das Vermächtnis der Tempelritter

Debir

Decker, Edward J.

Deismus

de Molay, Jacques

DeMolay International

Depp, Johnny

Der Mann, der König sein wollte

Dermott, Laurence

Desaguliers, Dr. Jean T.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Die Protokolle der Weisen von Zion

Die Simpsons

Die Simpsons, Homer der Auserwählte

Disney, Walt

Dogme et Rituel de la Haute Magie

Dolchstoßlegende

Doyle, Sir Arthur Conan

Drei, die symbolische Zahl

Dreifach Großer Baumeister der ganzen Welt

E

Eastern Star-Orden

Ecossais Grade

Edson, Carrol A.

Eduard III. von England

Eduard VI. von England

Edwards, John

Ehre

Einheit, nationale

Eintagsmaurer

El-Azhar-Universität

Elemente

Elitismus

Elizabeth I. von England

England

mehrfacher Wechsel der Staatsreligion

Spaltung der Großloge

Englischer Bürgerkrieg

Erbsünde

Erhebung

Erkenntnisstufen

Erkennungszeichen

Ersatzreligion

Erstes Vatikanisches Konzil

Euklid von Alexandrien

Europa, politische Unruhen des 18. Jahrhunderts

European Concept

F

F.& A.M.

Fama Fraternitatis

Feldlogen

Felsendom

Feßler, Ignaz Aurelius

Festung Akkon

Feuer von London

Flavius Josephus

Floyrian, Esquiu de

Ford, Gerald

Forschungsgesellschaften, freimaurerische

Forschungsvereinigung Frederik

Francken, Henry

Franco, Francisco

Franklin, Benjamin

Französische Revolution

Fraternitas Rosae Crucis

Freemason Hall

Freemasons’ Monitor

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Freiherr Adolf Knigge

Freiherr vom und zum Stein, Heinrich Friedrich Karl

Freimaurer

Begriffsgeschichte

finden

operativer

spekulativer

und Pfadfinder

Wortherkunft

Freimaurer, deutsche

Dichter und Denker

Generäle

Prinzen und Kaiser

Freimaurer-Museum Bayreuth

Freimaurer-Museum St. Michaelisdonn

Freimaurer-Orden

Freimaurerei

16. und 17. Jahrhundert

als mystisches Band

als Philosophie

als revolutionäre Kraft

Anfänge in Hamburg

angegliederte Organisationen

Aufstieg der angegliederten Organisationen in Amerika

Ausbreitung in Deutschland

aus der Sicht des islamischen Rechts

Auseinandersetzungen in England

Beisetzungszeremonien

Beiträge

deutsche Irrwege

dunkle Jahre in Deutschland

erste österreichische Loge

Erziehung

Frauen

Frühgeschichte in Deutschland

Gegner in Amerika

Geheimgesellschaft

Gemeinnützigkeit

Geschichte in Frankreich

Gleichheit

Grundsteinzeremonie

Grundüberzeugungen

Haltung der modernen Kirche

Hass und Misstrauen

historische Dokumente

im 18. Jahrhundert

im 19. Jahrhundert

im 20. Jahrhundert

im Amerika des 19. Jahrhunderts

im deutschen Kaiserreich

im Deutschland des 19. Jahrhunderts

im Dritten Reich

im Frankreich der Französischen Revolution

im Frankreich des. Jahrhunderts

im Internet

im Iran der Ayatollahs

im neuen Jahrtausend

in Amerika

in den Sechzigern

in der schwarzen amerikanischen Bevölkerung

in Frankreich

irreguläre

Lehrarten in Deutschland

Loge

Logenfrieden

Menschenbild

Missverständnisse und Fehldeutungen

nach dem Zweiten Weltkrieg

nach der Französischen Revolution

Nachkriegszeit in Deutschland

Neubeginn im 18. Jahrhundert

neue Generation

Prognosen für die Zukunft

reguläre

Renaissance

Rituale

Rolle der Symbolik

Schaffung übergeordneter Instanzen

Spätmittelalter

spekulative

Strukturen

Symbolik

und amerikanische Unabhängigkeit

und Aufklärung

und der Vatikan

und die Nazis

und Diktatur

und fundamentalistische Glaubensgemeinschaften

und heutige Gesellschaft

und Islam

und italienischer Faschismus

und Judentum

und Katholizismus

und Politik

und Protestantismus

und Religion

und soziale Sicherung in Amerika

und soziale Verantwortung

und Tempelritter

unter Diktaturen

Ursprünge

Verbot in Deutschland 1935

Vermehrung von Sozialkapital

Vielseitigkeit

Wahrheitsbegriff

Weimarer Republik

Weltanschauung, Organisation und Politik

weltweite Ausdehnung

weltweite Strukturierung

Werbung

Wirkung Friedrichs des Großen

zeitlose Prinzipien

Zeremonien

Ziele

zur Zeit der Aufklärung

Freimaurerei, weibliche

in den USA

in Deutschland

Freimaurergruppen, irreguläre

Freimaurerinnen

Freimaurerschurz

Freundschaften

Friedrich II. der Große

Aufnahme als Freimaurer

Friedrich Wilhelm III. von Preußen

From Hell

G

G (Buchstabe)

Gable, Clark

Garibaldi, Giuseppe

Geheimhaltung, falsch verstandene

Geheimorganisation

Gelli, Lucio

Gematria

Gemeinnützigkeit

Geographische Gesellschaft

Geometrie

George III. von England

George VI. von England

Geschäftssitzungen, Teilnahmeregelung

Geschichte des jüdischen Krieges

Gesellschaft, mediale

Gesetz, maurerisches

Gesetze, antijüdische

Ghettos

Gide, André

Glaubenskongregation

Glenn, John

Goethe, Johann Wolfgang von

Goldene Regel

im Islam

im Judentum

im Taoismus

Goodman, E. Urner

Good Samaritans

Goose and Giridon

Grabkapelle Georg Adolph Demmler

Grad,.

Grade

Befähigung zur Bearbeitung

kryptische

Grade, freimaurerische

Abfolge

Geselle

Lehrling

Meister

Gradzeremonien planen

Grande Loge Nationale Française

Grand Lodge of British Freemasons in Germany

Grissom, Gus

Großbeamte

Große Landesloge der Freimaurer von

Deutschland

Lehrart

Große Loge von Preußen

Große National-Mutterloge »Zu den drei Weltkugeln«

Lehrart

Großloge

Definition

Website

Zusammensetzung

Großloge, erste

Großloge der Alten Freien und Angenommenen

Maurer von Deutschland

Großlogen

anerkannte

deutsche

Entstehung in Deutschland

etablierte

weibliche und gemischte

Großlogensitzungen

Großloge von England

Großloge von Österreich der A.F.U.A Maurer

Großmeister

Großorient, Definition

Großorient von Frankreich

Großorient von Italien

Gründerväter der Vereinigten Staaten

Gruppen

androgyne

gesellige

Gull, Dr. William

Gunpowder Plot

Guttempler-Orden

H