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Generation Z


Generation Z

Wie sie tickt, was sie verändert und warum sie uns alle ansteckt
1. Aufl.

von: Christian Scholz

17,99 €

Verlag: Wiley-VCH
Format: EPUB
Veröffentl.: 03.11.2014
ISBN/EAN: 9783527692620
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 220

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Beschreibungen

Die Diskussion um Generation Y ist noch nicht beendet. Doch Christian Scholz spricht auf Basis seiner Forschung bereits von der neuen Generation Z, die bereits jetzt Schulen und Arbeitswelt erobert. Bei diesen ab Anfang 1990 Geborenen weicht das Wertemuster fundamental von den Einstellungen voriger Generationen ab. In seinem Buch beschreibt er gleichermaßen positive wie negative Effekte und will vor allem Wege zu einem gegenseitigen Verständnis aufzeigen. Der Leser taucht ein in die Lebenswelt der Generation Z, die aufgewachsen ist mit Massenentlassungen und Zeitarbeit einerseits und ungerecht hohen Vorstandsgehältern andererseits. Es erscheint nachvollziehbar, warum die nächste Generation eine emotionale Bindung an Unternehmen und Verantwortung ablehnt. Für die Generation Z ist Arbeit nur ein Mittel zum Zweck, reduziert auf den Zeitraum zwischen 9 und 17 Uhr. Beruf und Privatleben sind strikt getrennt. So sind die Digital Natives nach Feierabend für den Chef auf ihrem Smartphone nicht mehr erreichbar. Das Buch bietet aber mehr als die Beschreibung dieser "Next Generation". Christian Scholz regt auch zu einem generationenübergreifenden Dialog an: Andere Generationen können ihr Leben durch Übernahme einiger Gedanken der Generation Z bereichern und lebenswerter gestalten. Andererseits muss sich die Generation Z damit arrangieren, dass die volle Bandbreite ihrer Idealvorstellungen gesellschaftlich nicht tragbar ist. Damit erhöht sich die Chance auf ein künftig produktives Zusammenarbeiten und angenehmes Zusammenleben. In diesem "Debattenbuch mit Praxisbezug" werden Ansätze zu der Frage geliefert, wie Unternehmen und Gesellschaft mit der Generation Z umgehen möchten, aber auch, wie umgekehrt die Generation Z mit ihrem Umfeld umgehen sollte.
Vorwort 7 A Z wie Zombie: Eine neue Generation, die uns alle irgendwie doch betrifft 11 Was wir vom Umgang mit Zombies lernen können: Es bewegt sich was, wir merken es kaum, aber es ist da 11 Warum uns das Konzept »Generation« weiter hilft: trotz Kritikern, die Schubladen zumachen, bevor sie offen sind 14 Wieso die Generation Z uns alle fasziniert: zwischen unrealistischer Heroisierung und unfairem »Bashing« 19 Wo die empirische Basis liegt: Es gibt mehr Daten, als es den Anschein hat 28 Was wir von der Generation Z schon wissen: einige Antworten und viele Fragezeichen 30 Wo uns dieses Buch hinführen will: notwendiger Diskurs, versuchsweise Erklärungen und irritierende Vorschläge 39 B Das Leben der Generation Z: Der ganz alltägliche Wahnsinn 41 Helikopter-Eltern und abgehobene Politiker 41 Die verkorkste Bologna-Reform 48 Finanz-, Wirtschafts- und Europakrisen 55 Praktikum, Leiharbeit und Werkvertrag als Perspektive? 58 Winterkorns Millionen als »ethischer Kompass«? 63 Jenseits von Neil Postman: Medien als Realität 67 C Das Treffen der Generationen: Die Generation Z steckt andere an 73 Generation Z: Unterschätzte Relevanz 73 Generation Y: Zeitlich eng bei Generation Z, aber ganz anderer Hintergrund 75 Generation X: Inhaltlich eng bei Generation Z, aber ganz andere Konsequenzen 79 Babyboomer: Viel mehr als nur ein Altersunterschied 81 D Digital Natives: Die schöne neue Welt der ultimativen Wachstumsbeschleuniger 87 Der ideale Konsument: Gläsern und gutwillig 88 Der ideale Lebenspartner: Verlässlich und brav 93 Der ideale Mitarbeiter: »Always on« und immer informiert 96 Der ideale Arbeitsplatz: Kostengünstig und flexibel 100 Die ideale Arbeitswelt: Mit der Cloud und in der Cloud 103 E Generation Z als unbequeme Wirklichkeit: Worüber man lieber nicht sprechen möchte 107 Die Raupe Nimmersatt 107 Die militante Kuschelkohorte 117 Die digitalen Naiven 125 Das Weichei in der Hängematte 131 F Nachdenkpause und Standortbestimmung: Von der Raupe zum Schmetterling? 139 G Wo wir handeln könnten: Vorschläge für eine neue andere Lebenswelt 143 Wann arbeiten? Geregelte Arbeitszeit und geregelte Freizeit 143 Wo arbeiten? Unternehmen als klar abgegrenzte Zweitwohnung 153 Wie leben? Selbstdefinition auch durch Konsum 161 Wie arbeiten? Qualifizierung als ultimative Versicherung 167 Was arbeiten: Führung als notwendiges Übel 174 Womit arbeiten? Selektive soziale Medien trennen privat und dienstlich 182 Wofür arbeiten? Die Abkehr vom Leistungslohn und die Rückkehr der Sinnfrage 190 H Schluss 199 Anmerkungen 203 Personenverzeichnis 217 Stichwortverzeichnis 219

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